Spielberichte

25.10.14, Männer - Bezirksliga Oberfranken Ost
HSV Hochfranken II -TSV Hof: 36:30 (18:16)
Schiedsrichter: Ohlraun/Ohlraun HC Creussen
HSV: Roch, Werder, Friedel; Graf, Dorschner, von Dorn 3, Zumpe 11/2, Kropf 1, Ludwig 6/2, Thüring, Kirsch 11/1, Fischer 4, Böhme, Niklas
TSV: Rank, Weber; Slama 10/5, Blank, Starke 6, Rudert 4, Rudisch 3, Hannemann, Kirchner 1, Radenz 1, Herkt, Sorger, Richter 5, Schlegel
Strafen: HSV: 3*2 min, TSV: 5x2
Spielfilm: 2:0, 2:2, 4:5, 7:7, 8:9, 11:10, 13:12, 14:14, 17:15, 18:16, 18:18, 20:20, 25:21, 26:23, 29:26, 30:27, 32:29, 33:30, 36:30

Es war ein ansehnliches Spiel auf gutem Bezirksliganiveau, dass zwar am Ende einen verdienten Sieger HSV Hochfranken sah, dem aber im Laufe der Begegnung vom TSV Hof alles abverlangt wurde.

Beide Teams begannen die Partie konzentriert, wobei der HSV durch seine Ex-Landesligarecken Kirsch und Zumpe vorlegte. Hof setzte nach und glich nach schönen Kreuzbewegungen des Rückraumes Slama/Starke durch den in dieser frühen Phase des Spiels hellwachen Rudert zum 2:2 aus. Es war nun ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeber zunächst durch zwei Kontertore zu einfachen Toren kam. Zwar stellte sich der TSV auf diese Routine ein, ganz ausschalten konnte man das Konterspiel, insbesondere über den starken Zumpe, oder später über Ludwig nicht.   

Aber auch der TSV machte sich die Mittel des Gegners zu eigen. Es wurde konsequent die schnelle Mitte und die 2. Welle gespielt, die die Saalestädter immer wieder zum Ausgleich oder knappen Führung nutzten. Ab der 10 min, nach bereits 3 Treffern von Rudert wurde dieser vom HSV offensiv Mann genommen. Nun zeigte sich die gegenüber letztes Jahre bessere Bank und gestiegene Erfahrung. Halblinks Rudisch wurde eingewechselt und setzte mit zwei Treffern aus dem Rückraum, aber auch im 1:1 neue Akzente. Gleiches galt für Linksaußen Hannemann, der eingewechselt in der 20. min sich gleich einen Siebenmeter erarbeitete, der von Slama sicher zum 14:14 verwandelt wurde.

In der 25-29. min durchlief der TSV durch drei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen eine permanente Unterzahl, die die Porzellanstädter zu ihrer 17:15 und bis zum Seitenwechsel zum 18:16 nutzten.

Durch die Halbzeitansprache von Trainer Haijsman zusätzlich motiviert, startete der TSV zunächst durch. Den Wiederanwurf nutzte Starke zum 18:17 Anschlußtreffer, Richter auf Rechtsaußen zum 18:18. Der TSV war wieder im Spiel. Die Außen wurden gepresst um den gefährlichen Rückraumschützen Kirsch, Fischer und von Dorn die Dynamik zu nehmen. Zwar gelang dies nicht immer, der TSV zeigte aber Zähne. Die Gäste glichen nochmals mit schönem Konter über Richter, diesmal von Linksaußen, zum 20:20 aus. Das dies aber gegen die ausgebuffte und in Bestbesetzung angetretene Hochfrankentruppe diesmal noch nicht genügt, zeigte sich dann zwischen der 40. und 45. min. Der Spielgemeinschaft aus Selb/Rehau gelang in dieser Phase angetriebenen durch ihre starke linke Seite eine Vorentscheidung, indem man sich auf 24:21 absetzte. Trotz aller Bemühungen und schöner Spielzüge gelang es dem TSV bis zur 57. min nicht mehr diesen Abstand zu verringern. Unter Zugzwang kam dann auch noch Pech hinzu. Zwei in der Abwehr abgefangene Bälle, wurden zu schnellen Kontern umgewandelt, die die TSV Spieler aber leichtfertig vertändelten. Der erfahrene Gastgeber und in dieser Form Titelaspirant Nummer 1 hingegen war den Ticken konsequenter und konnte die letzten Minuten die Ergebnisdifferenz noch nach oben trimmen. Auf Hofer Seite war man über die abgegebenen Punkte tieftraurig, das zeigt aber auch dass man mit dem Team und auch mit der Zielsetzung Generationenwechsel beim TSV Hof auf dem Besten weg ist.
12.10.14,Bezirksliga Ost -Damen
TSV Hof - TV Münchberg II: 17:17 (11:12)
Schiedsrichter Hertel, TSV Niederlamitz (ruhiger Pol)
TSV Hof: Ehret Ch..; Simanek 2, Ehret Ca. 1, Isenberg 1, Ullrih, Weber 1, Hofmann, Baumann 2/2, Munzert, Nitter 5, Strobel, Heinrich 5
TV Müb II: Breuherr; Dittmar 7/4, Krauß 1, Popp 6/1, Greim, Klier 1, Hüttel, Meyer, Wilferth 2/1
Spielfilm: 2:3, 3:6, 4:8, 6:9, 7:11, 9:12, 11:12, 11:14, 13:14, 14;15, 15;15, 17:16, 17:17

Einen Überraschung-Coup landeten die auf einigen Positionen verjüngten Handballdamen des TSV Hof. Motiviert durch die Glanzparaden ihrer Torfrau Ehret (davon 6 Siebenmeter), bissen sich die Hofer Damen regelrecht in dies Spiel. Sah es bis zur 25. min so aus, als wäre es buiness as usual und die favorisierte Landesligareserve des Gastes, die vor allem auf eine schnelle 2.Welle und Kleingruppenaktionen setzten, bringt einen leichten Auswärtssieg nach Hause, so drehte sich ab da das Blatt. Der TSV Hof nutzte seine eigenen Chancen und hielt vorallem über Linkaußen Heinrich oder die Jugendspielerinnen Simanek und Isenberg dagegen. Hof verkürzte bis zum Pausentee auf 11:12 und ging hoch motiviert in die zweite Hälfte. Münchberg gelang es zwar nochmals sich bis zur 45. min auf 11:14 abzusetzen, aber auch bis dahin zeichnet sich ab, in wem man seinen Meister gefunden hat. Die TSV Hof Damen schlossen sich nun ihrer Torfrau an und ein Tor nach dem anderen holte man auf. in der 54. min fiel dann sogar das 16:16. Damit war es aber noch nicht am Ende. Münchberg scheiterte erneut an Ehret und der TSV nutzte über Heinrich seine Chance und ging erstmals mit 17:16 in Führung. Den Gegenangriff schlossen die Gästedamen mit einem Siebemetertreffer ab, so dass es 90 sec vor Ende 17:17 bei Ballbesitz der Hofer Damen stand. Leider konnte man sich in der verbleibenden Zeit nicht gefährlich genug in Position bringen, so dass 30. sec vor Ende die Gäste wieder in Ballbesitz gelangten. Münchberg machte es besser und holte über eine schöne Kreuzbewegung neun sec vor Ende einen Siebenmeter heraus. Panik auf Hofer Seite? Nein, man hat ja noch seine Torfrau.

Anlage: Foto TSV Hof Damen jubelnd nach dem Abpfiff
28.9.14_Männer - Bezirksliga Ost Oberfranken
TV Helmbrechts II – TSV Hof: 23:26 (9:12)
Schiedsrichter: Baumgärtl/Baumgärtl TV Münchberg
TV Helmbrechts: Schott; Totai 1, Müller 5, Meir 1, Stark 3, Raithel 2, Fischer, Schott, Wienecke 5, Raff, Eckstein 6/6, Gmach, Schlegel
TSV Hof: Rank, Weber; Slama 4/1, Hannemann, Starke 4, Rudert 6, Rudisch 6, Schöpf, Miehling, Radenz, Herkt 2/1, Kout 1, Richter 2, Schlegel 1
Spielfilm: 0:3, 2:4, 3:7, 6:8, 7:11, 9:12, 10:13, 12:13, 14;15, 17:18, 18:10, 20:20, 21:23, 21:26, 23:26
Strafen: TV Helmbrechts 3x2min, TSV Hof 7x2min + Rot Slama 57. min

Es war der erwartete spannenden Saisonauftakt für die Handballer des TSV Hof, gegen einen nie aufsteckenden aber limitierten Gegner. Die Stärken des Gegners waren die Schwächen des TSV Hof. Der TSV begann souverän und legte schnell vor, ohne dabei aber die letzte Konsequenz an den Tag zu legen. Gefühlt war man von Anfang an im Vorteil, doch mehre nicht genutzte Großchancen u.a. von Linksaußen Richter boten den Gastgebern die Möglichkeit über schnelle Konter Tuchfühlung zu halten. Entsprechend konnten die Saalestädter, trotz Bemühungen, den Vorsprung in der ersten Hälfte nicht über vier Tore hinaus ausbauen. Nur die defensive Abwehrarbeit funktionierte, so dass man insbesondere den hochgewachsenen Halblinken des TVH Wienicke zunächst im Griff hatte und sich bis zur Pause ein 9:12 herausarbeitet. Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild. Der TSV legt vor, unerklärliche Abspielfehler in den Übergängen und mehrere Schrittfehlerpfiffe ermöglichten es dem Gastgeber dran zu bleiben. Ganz im Gegenteil. Um die 43. min nahm Helmbrechts Starke in Manndeckung und erweiterte seine offensive Abwehr auf eine 3:2:1 Formation, mir der die Gäste einige Schwierigkeiten hatte. Zuwenig Bewegung ohne Ball und auch der sich am Kreis bietenden Platz konnte vom Kreis nicht genutzt werden. Der Gastgeber provozierte so einige Hofer Fehler, was in der 49. min zum erstmaligen 20:20 Ausgleich führte. Das Spiel war nun wieder offen. Über eine neuerliche 20:21 Führung des TSV kam es zum erneuten Ausgleich. Die Alarmglocken im Hofer Lager läuteten erneut. Diesmal machte man es aber besser. Der zu Beginn viel gescholtene Richter traf nun sicher, Rudert und Rudisch zogen im Rückraum die Fäden und Slama verwandelte vom Kreis, so dass man bis zur 56. min auf 21:26 vorentscheidend davon zog. Selbst die Doppelstrafe gegen den Helmbrechtser Stark und den Hofer Slama, was eine rote Karte zur Folge hatte, bereitet den Hofern kein Kopfzerbrechen mehr. Am Ende war man sich auf Hofer Seite einig: kein schöner aber wichtiger Auftaktsieg mit Luft nach oben.
M.W.
05.10.14, Männer - Bezirksliga Ost Oberfranken
Haspo Bayreuth III - TSV Hof: 29:27 (15:12)
Schiedsrichter: John/Thierfelder ASV Marktleuthen
TSV Hof: Rank, Weber; Slama 4/1, Hannemann 1, Starke 3/3, Rudert 9/1, Rudisch 5, Schöpf, Kirchner 1, Radenz 1, Herkt 1, Kout, Richter 2, Schlegel
Spielfilm: 0:1, 2:3, 4:4, 6:6, 7:8, 10:9, 11:11. 13:12, 15:12, 17:13, 19:16, 22:16, 22:18, 23:19, 23:33, 25:22, 26:24, 27:25, 28:26, 28:27, 29:27
Strafen: Haspo – keine- , TSV Hof 1x2min

Fassungslos standen die Hofer Spieler nach dem Spielende auf dem Bayreuther Spielfeld. Viel zu oft war man am Sonntag an den eigenen Fehlern gescheitert und dennoch hatte man es in der Hand, die nicht überragenden, aber solide spielenden Bayreuther Reservisten zu bezwingen. Aber eben diese vielen individuellen Fehler und das Liegenlassen von Großchancen zog sich durch das Spiel wie ein roter Faden. Schon zu Beginn kündigte sich dieser Trend an. Zweiter Angriff von Bayreuth, Pfostentreffer, Hof lief die erste Welle, konnte diese frei von Halblinks nicht verwerten, der Ball prallte noch zweimal zurück in frei stehende Hofer Hände, die es ebenso nicht schafften den Bayreuther Keeper zu bezwingen. Trotz solcher Schwächen schafften es die Gäste, das Spiel bis zum 11:11 offen zuhalten. Vor allem Routinier Rudert gelang es in der defensiv stehenden, großgewachsene Bayreuther Abwehr Lücken zu finden. Auch die Spielzüge klappten weitestgehend, so dass direkt oder über Siebenmeter verwandelt werden konnte. Zu allem Pech kam dann auch noch ein Ausfall. Der Hofer Slama hatte von Halbrechts durchzogen und in der 25. min zum elften Treffer für Hof eingenetzt, als ihm eine Abwehrhand einen gefährlichen Schnitt in der Nähe des Auges versetzte, so dass für ihn das Spiel zu Ende war und er im Klinikum sofort genäht werden musste. Die Phase der Umstellung nutzten die Gastgeber konsequent aus und zogen bis zum Pausenpfiff, angetrieben von ihrem starken Mittelmann Kuhn, auf 15:12 davon. In der Pause stellte TSV-Trainer Haijsman seine Mannen neu ein, zunächst sollte der Haspo mit eine Umstellung von 6:0 auf 5:1-Abwehr und Pressing auf Rechtsaussen der Schwung genommen werden. Es wirkte, der Abstand konnte aber bis zum 19:16 lediglich verwaltet werden. Dennoch gab es einige Lichtblicke. Neuzugang Kirchner, wenn auch nicht hundertprozentig in den Spielfluß eingebunden, agierte fehlerfrei und Halblinks Rudisch übernahm mehr und mehr Verantwortung, wofür er im Laufe des Spieles mit 5 sehenswerten Rückraumtreffern belohnt wurde. Dem Hofer Zwischenhoch folgten nun wieder ganz schwache Momente. Schrittfehler, ein Tor vom gegnerischen Tor aus, fragwürdige und mit Freiwurf gegen den TSV quittierte Anwürfe, sorgten für einen Bayreuther Zwischenspurt und bis zur 44. min zu einer komfortablen 22:16 Führung. Haijsman stellte erneut um. Der Bayreuther Kuhn wurde in Manndeckung genommen und das Bayreuther Angriffspiel lahmte. Der TSV Hof kam Tor um Tor heran, bis es in der 50. min 23:22 stand und der Ausgleich in der Luft lag.

Nun hatte aber Bayreuth Glück, zweimal gelang es dem Halblinken der Wagnerstädtern von der Abwehr abgelenkte Bälle im Hofer Tor unterzubringen und wieder stand es 25:23. Der TSV war aber nun voll im Spiel, gegen den rote Faden kam man aber nicht an. Großchancen von Mitte und schön herausgespielt, zweimal von Rechstaußen, nutzte man nicht und es blieb trotz Auflösungserscheinungen im Bayreuther Verband, beim Zwei- Tore-Rückstand. In den anschließenden Angriffen gab sich kein Team die Blöße, so dass der Gast in der 58. min beim Stand von 28:26 in die offene Manndeckung überging. Die Zeit lief jedoch nun gnadenlos gegen den TSV. Zwar konnte eine gehaltener Kreiswurfes von Hannemann zum 28:27 genutzt werden, in den verbleibenden 20 Sekunden entging ein Bayreuther aber der offenen Hofer Manndeckung und setzte den Ball zum 29:27 ins Hofer Netz, was die die erste Saisonniederlage der Hofer Männer besiegelte. Für die Hofer Mannen gilt es nun in der zweiwöchigen Spielpause das Erlebte schnellst möglich zu verarbeiten und gegen den nächsten Gegner, den Vorjahresmeister HSV Hochfranken II, in positive Energie umzuwandeln.

M.W.

Spannender Saisonauftakt bei den Handballern des TSV Hof


Endlich hat das Warten eine Ende. Während bereits am vergangenen Wochenende die männlich B-Jugend in Selb (17:21) und die männliche D-Jugend zuhause den TV Marktleugast (9:16) empfingen, geht es am kommenden Wochenende mit 5 Partien, dabei den Auftaktpartien der männliche A-Jugend, der Damen und der Herren, in die neue Hallensaison.


Insbesondere für die Herren des TSV Hof wird es mächtig spannend. Seit Juli wird unter dem neuen sportlichen Leiter Vaclav Hajsmann intensiv an Kondition, Spielverständnis und Taktik gefeilt. Die Herren, die die letzte Saison die Bezirksliga Ost mit dem sechsten Platz beendeten und bei immer voller Besetzung vielleicht auch hätten besser abschneiden können, haben sich für dieses Jahr eine Platzierung im vorderen Tabellendrittel vorgenommen, wenngleich dies mit Blick auf die Meisterschaftsaspiranten HSV Hochfranken II, dem TV Schönwald und der ASV Pegnitz eine ambitionierte Grundhaltung widerspiegelt. Begründet wird diese Zielsetzung durch die konsequente Saisonvorbereitung mit Trainingsspielen gegen den Bezirkoberligisten Gefrees, den Sachsenverbandsligisten HC Einheit Plauen II und das eigene international besetzte Pokaltunier Anfang September in Hof. Dazu kommt die Tatsache, dass die bisherigen Jugendspieler Herkt, Richter, Kirchner sich ab diesem Jahr voll auf die Männer konzentrieren können, der am Ende der Saison zum TSV Hof hinzugestoßene Christian Schöpf nun Zeit hatte sich zu integrieren und Linkaußen Sven Hannemann nach seinem Achillessehnenriss im November 2013 wieder fit und an Bord ist. Trotz dieser nominellen Stärkung und positiven Signale zeigten die bisherigen Testspiele aber auch noch erheblichen Optimierungsbedarf, den Trainer Hajsmann insbesondere in den vielen technischen Fehlern und nicht konsequenten Torabschlüßen ausmachte. Hinzu kommt dass der spielstarke Jan Broser dem TSV in der Vorrunde wegen eines Auslandssemester nicht zur Verfügung steht. Entsprechend wurde die letzten Wochen der Trainingsschwerpunkt auf eben das Vermeiden von unnötigen Fehlern, die etwas defensiver eingestellte Abwehrarbeit und vor allem das Spielverständnis im Verbund, gelegt. So präpariert, fiebert man im Hofer Lager nun dem Saisonstart entgegen. Und dieser hat es in sich. Die Auswärtspartie, die am Sonntag um 14.00 Uhr in der Helmbrechtser Göbel Halle angepfiffen wird, führt die Hofer Männer zur Landesligareserve des TV Helmbrechts. Nicht nur für Christian Schöpf der bis 2012 in der Helmetzer Landesliga-Mannschaft agierte ein besonderes Spiel, sondern auch für Trainer Hajsman, selbst lange Jahre als Bayernligaspieler aktiv, werden sich in der Bezirksliga neue Eindrücke ergeben.
Legt man diese Nebensächlichkeiten beiseite, verspricht das Auftaktderby enorm viel Spannung. Zwar konnte der TSV Hof in der letzten Saison, den am Ende achtplatzierten TV Helmbrechts, zweimal knapp besiegen (25:23 und 31:29), inzwischen hat sich aber auch die TV-Reserve deutlich verstärkt, so dass der Ausgang der Partie offen ist. Denn, mit dem letztjährigen Schwarzenbacher Spielertrainer Christina Frisch und dem Rückkehrer Marco Eckstein, zogen sich die Frankenwälder zwei BZOL- und Landesligaerfahrene Rückraumkanoniere ans Land. Hinzu kommt, dass der Gastgeber seine U21-Spieler aus dem Landesligakader, wie zB den starken Christian Wopperer, satzungsgemäß in der Reserve einsetzen kann.
Die Partie verspricht damit alles was ein gutes Handballspiel verspricht. Attraktiven, schnellen Hallensport, Spannung und ein offenes Ende.
Männer TSV Hof - Saison 2014/2015
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Stehend von links: Trainer Vaclav Hajsman, Jan Slama, Rene Blank, Hannes Miehling, Christoph Radenz, Maxi Rudisch, Holger Rudert, Sven Hannemann
kniend von links: Tim Herkt, Johanes Richter, Matthias Weber, Michael Rank, Christian Schöpf.
Es fehlen Jörg Starke, Jan Broser, Florian Sorger, Alexander Kirchner 

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