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Heimpleite in eigener Halle – Deja vu zum letzten Auswärtsspiel

    Spielbericht ÜBOL Nord / mA / 08.02.2026

    TSV HOF mA vs. SV BUCKENHOFEN

    23 : 29 (13:20)

    Am vergangenen Wochenende spielten unsere Jugendmannschaften ihre Heimspiele in der Hölle Nord, Jahnhalle. Doch diesmal war die Hölle Nord eher ein Ort zum Abkühlen … Beide Teams mussten die Punkte den Gästen überlassen und das trotz voll besetzter Kader.

    Die mB verlor ihr Spiel gegen Tuspo HEROLDSBERG trotz zwischenzeitlichem Ausgleich am Ende deutlich mit 28:34 und rangiert damit auf Platz 4 der Bezirksliga Ost.

    Auch die mA musste sich ihrem Gegner SV BUCKENHOFEN deutlich mit 23:29 geschlagen geben und zeigte dabei, im Vergleich zum Spiel gegen TV KÖNIGSBERG, keine verbesserte Mannschaftsleistung, zumal die Gäste „nur“ mit 6 Feldspielern plus Torwart anreisten.

    Das Hinspiel musste aus terminlichen Gründen kampflos an BUCKENHOFEN abgegeben werden, weshalb Trainer Schlegel seine Analyse des Gegners im Vorfeld nur anhand der erzielten Ergebnisse vornehmen konnte. Ein Ausrufezeichen setzte BUCKENHOFEN mit der knappen Niederlage gegen den Tabellenspitzenreiter zu Beginn der Saison und der sonst klaren Siege gegen weitere Mannschaften. Die Saalestädter waren demnach vorgewarnt und dennoch fehlte augenscheinlich die notwendige Einstellung zu dieser Partie.

    HOF ging nach knapp 2 Minuten mit einem Doppelschlag durch Zenkel Paul (3) erst- und letztmalig in Führung, was die Gäste aus dem Mittelfränkischen mit einem 3:0-Lauf zum 2:3 in der 6. Minute beantworteten. Auch wenn Valentin Schwanck (3) den Ausgleich erzielen konnte, es folgte ein weiterer 3:0-Lauf zum 3:6 durch Gumbmann (6). Schwanck traf erneut zum 4:6, aber BUCKENHOFEN erhöhte wieder um 3 Tore zum 4:9 durch Iov (4) in der 17. Minute. Die Saalestädter fanden einfach nicht ins Spiel. Überhastete Angriffe und vorschnelle Abschlüsse, die der gegnerische Torhüter immer entschärfen konnte, machten es dem SV BUCKENHOFEN, in Person von Kallenbach (11) verhältnismäßig leicht, den Vorsprung weiter auszubauen.

    Erst in der 20. Minute, nachdem ein 7M von Hof zunächst abgewehrt werden konnte, traf Beyer Moritz (3) im Nachwurf zum 7:12. In der Folge trafen BUCKENHOFEN und HOF abwechselnd, weshalb sich bis zur Auszeit durch Schlegel in der 29. Minute nichts am Abstand von -6 änderte. Zenkel Luis (10/1) traf danach zum 12:17, aber die Gäste setzten sich bis zur Pause durch einen Doppelschlag von Kallenbach weiter auf 13:20 ab.

    In seiner Kabinenansprache wollte Trainer Schlegel nochmals den Reset-Knopf in den Köpfen seiner Jungs drücken. Er appellierte an die Moral und den Ehrgeiz, sich nicht in eigener Halle der absehbaren Niederlage zu ergeben. Und auch die Mannschaft schien sich nach dem Wiederanpfiff besser auf ihre Gegenspieler in der Abwehr einzustellen. Es dauerte bis zur 36. Minute, ehe Drabsch Nicklas (2) von rechts außen zum 14:20 einnetzte.

    Nachdem die Saalestädter in der 42. Minute in Unterzahl gerieten, erhöhte Gumbmann wieder auf 15:22. Dieser Abstand wurde zwar von Zenkel Luis und Gotsch Joris (1) immer um ein Tor verkürzt, jedoch nutzten die Gäste erneut die Hofer 7M-Abschlussschwäche um bis zur 48. Minute durch Uttenreuther (3) auf 17:25 zu erhöhen. Mehr als der Anschlusstreffer zum 19:26 durch Büttner Julius (1) gelang den Hofern bis zur 51. Minute nicht.

    BUCKENHOFEN nahm nochmal eine Auszeit, um das Spiel in der verbleibenden Zeit weiter zu kontrollieren. Zenkel Luis verkürzte jeweils auf 20:26 / 21:27 / 22:28 bis zur 59. Minute, aber Gumbmann und Kallenbach trafen ihrerseits und hielten den Abstand auf -6. In der letzten Minute musste HOF in Unterzahl agieren und kassierte prompt das 29. Gegentor durch Kallenbach. Bezeichnend ist, dass die Gastgeber durch Zenkel Luis, mit dem einzigen verwandelten 7M, den Endstand zum 23:29 erzielten.

    Zusammenfassend muss sich die mA die Fragen gefallen lassen, warum die Einstellung in der Abwehr den notwendigen Biss vermissen ließ und warum so viele technische Fehler und Ballverluste den Gegner zu Toren einlud.

    Ein Spiel zu verlieren ist immer möglich, nur die Art und Weise wie eine Niederlage zu Stande kommt, ist entscheidend!!

    Für die restlichen 3 Ligaspiele gegen Helmbrechts/Münchberg, Weidhausen-Ebersdorf und Rödental bleibt somit viel Aufbauarbeit an Trainer Schlegel hängen. Es muss versucht werden, mehr Konzentration, mentale Stärke und Durchsetzungsvermögen in die Köpfe der Jungs zu bekommen. Hierzu bietet sich die längere Unterbrechung bis zum 28.02.2026 (wegen der Faschingsferien) an.  

    Beste Werfer TSV HOF                                                          SV BUCKENHOFEN

    Zenkel Luis        10/1                                                                 Kallenbach L.   11

    Beyer Moritz      3                                                                       Gumbmann L. 6

    Zenkel Paul       3                                                                       Iov S.                   4

    Schwanck V.     3                                                                       Greif L.                4

    Besonderheiten:

    7 Meter              1/3                                                                   keinen

    2 Minuten         2                                                                       keine

    Am 28.02. geht es für die Wild Boys nach Rödental zum Auswärtsspiel / Anwurf 15:30 Uhr.