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Erster Heimauftritt der Hofer Handballer in der Bezirksoberliga nicht mit Erfolg gekrönt

    Eine ab der 2. Halbzeit klare 18:28 Heimniederlage mussten die Hofer Handballmänner in der Bezirksoberliga Oberfranken gegen die HSC Coburg III, den letztjährigen sechstplatzierenden, hinnehmen. Stark ersatzgeschwächt (Urlaub, Klassenfahrt) leisteten die tapferen acht Hofer in der Hofer Jahnhalle den Vestestädtern zunächst ordentlich Widerstand. Aufbauend auf ihren starken Torwart Schade gelang es bis zur 20 Spielminute das Spiel offen zu gestalten. Allerdings musste man ab dann, gegen einen nicht übermächtigen Gegenüber, der einfach weniger regeltechnische oder Abschlussfehler hatte, Tribut zollen. So wurde Ende der ersten und Anfang der 2. Halbzeit alleine drei mal Kreis durchlaufen abgepfiffen, was die mit einer Mischung aus höherklassiger Erfahrung und gutklassigem Nachwuchs zahlreich besetzten Westoberfranken, postwendend mit der ersten Welle bestraften. Im eigentlichen Abwehrspiel konnte der TSV aus einer aggressiven 6:0 öfters überzeugen und den Spielfluss und deren gefährlichsten Werfer Baucke bremsen. Am Ende waren es aber auch die häufigen verworfenen u.a. freien Bälle die, die ebenfalls vornehmlich defensiv verteidigenden Coburger gerne annahmen und mit den beschriebenen schnellen Gegenstößen routiniert ausnutzten.

    Wie auch immer, auch dies zweite Spiel (gegen den letztjährigen 3+6.) gehört in die Kategorie Akklimatisation in der neuen, höheren Liga. Jetzt gilt es sich den Mund abzuwischen und die nächsten Spiele mit Engagement und quantitativ besser besetzt anzugehen.

    Spielfilm: 0:3, 3:3, 4:5, 6:6, 7:10, 10:15 (HZ), 11:15, 12:20, 14:22, 14:26, 16:27, 18:28

    TSV Hof: Schade H. (TW), Hannemann 1, Müller 1, Riedel 4, Braun 1, Duchon 4, Konrad 1, Fischer 6, Halbig // HSC Coburg III: Rodriguez (TW), Marx, Merz 3, Baucke 4, Faber 5, Meixner, Senner, Rottenbach 2, Heeb, Balkan 3, Roeseler 5, Schülein 3, Wesser 3

    Strafen: Coburg 2x2min // Schiedsrichter: Fritz/Staude HSG Rödental leiteten unauffällig; Zuschauer: 70

    gez. MW