7.3.15, Bezirksliga Oberfranken Ost Männer
ASV Pegnitz - TSV Hof 1861: 30:29 (14:14)
Schiedsrichter: John, Thierfelder ASV Marktleuthen, leiteten ordentlich
ASV: Gross, Sebald, Esche;  Quciza, Müller 2, Brendel, Deinzer 6, Hagen 10/7, Bruckmayer 4, Seybold 3, Steffen 2, Fuchs 3,
Hof: Rank, Weber; Slama 9/4, Broser 2/1, Kirchner 2, Rudisch 9, Hannemann, Sorger, Radenz 1, Herkt, Schöpf, Richter 6/1, Schlegel
Strafen: ASV: 5x2, Hof 5x2 Min
Spielfilm: 2:1, 5:4, 8:5, 9:8, 10:11, 12:12, 14:13, 15:14, 17:15, 17:17, 19:19, 21:20, 23:24, 25:27, 26:28, 28:28. 30:28, 30:29

Die spannensten Stories schreibt noch immer das echte Leben, leider wieder einmal zu Ungunsten der TSV Handballer. In einem ihrer stärksten Spiele brachten die Handballer des TSV den aussichtsreichen Aufstiegskandidaten aus dem Bayreuther Landkreis an den Rande einer Niederlage, es fehlte aber in den entscheidenden Phasen die Kaltschnäuzigkeit um den Sack zuzumachen. In der sehr ordentlichen Bezirksligapartie begannen beide Teams sehr konzentriert. Während die ersten 10 min ausgeglichen verliefen, Hof durch gutes Kombinationsspiel im Rückraum und Pegnitz über die 2.Welle Druck machte, setzte sich der ASV vorläufig auf 8:5 ab. Dabei gelang es dem Gastgeber die grundsätzlich gut gestaffelte offensive Hofer Abwehr zweimal von Rechtsaussen und die 2.Welle zu bezwingen. Der TSV, ohne Rudert, Starke und Diehm angetreten, liess sich aber nicht den Schneid abkaufen und konterte erfolgreich. Binnen weniger  Minuten glich das junge TSV-Team aus und konnte sich, angetrieben durch den starken Rudisch bis zur 21. min mit 10:11 in Führung bringen. Pegnitz bemerkte nun den Gegenwind und wurde seinerseits noch einen Ticken aggressiver. Es wechselten nun die Führung, ehe es mit 14:14 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Keines der Teams gab nach. Pegnitz legte vor, der TSV glich aus. Dies Wechselspiel hielt dann bis zur 48. min und dem Stande von 23:23. Die Angriffsmaschinerie lief auf beiden Seiten rund, wobei sich beim TSV weiterhin Rudisch aus dem Rückraum, Richter nun von Rechtsaußen und Slama als Siebenmetervollstrecker präsentierten. Es brach nun die stärkste Phase des TSV an. Wieder Rudisch auf schönes Zuspiel von Broser, Kirchner auf Linksaußen verwandelten, der TSV führte erstmals mit 2 Toren 25:27. Der Gastgeber bäumte sich gegen die sich andeutende Niederlage und hielt Kontakt, der TSV erhöhte in der 55 min. aber vom Kreis wieder auf 26:28. Der ASV ging nun aufs Ganze. Bei Ballbesitz Hof ging man in eine 3:3 Abwehr über, die prombt ein Stürmerfoul von Slama provozierte. Der ASV verkürzte durch Konter auf 27:28, noch drei Minuten zu spielen. Nun wurde es tragisch. Der TSV spielte seinen Linkaußen Kirchner frei, der siebenmeterreif gefoult wurde. Hof verwirft den Strafwurf. Der ASV bekommt Oberwasser und der Pegnitzer Mittelmann Deinzer lässt den Hofer vorgezogenen aussteigen und verwandelt zum 28:28. Die Halle tobt. Im TSV-Angriff kommt nun auch noch Pech dazu. Pfostentreffer von Rudisch, Pegnitz fährt die 1. Welle, 29:28. Erneuter Druckaufbau durch den TSV, der Paß halbrechts zu halblinks, vorbei am gedeckten Mittelmann Slama, verpasst sein Ziel und der ASV, nun nicht mehr ganz so eilig, hat Ballbesitz. Wieder ist es Deinzer der, nachdem er rund 50 min erfolgreich ausgeschaltet wurde, sich im 1:1 durchsetzt und durch Hüftwurf für Pegnitz 90 sec. vor Ende auf 30:28 erhöht. Spiel gelaufen, mitnichten! Der TSV setzt schnell nach und Richter kann von halbrechts zum 30:29 Anschlußtreffer einnetzen. Noch 45 sec.. Der Gastgeber  erarbeitet sich 12 sec vor Spielende eine gute Wurfsituation, die Torwart Weber aber zu nichte macht. Nun geht es schnell. Weiter Paß zum auf Linksaußen wartenden Rudisch, der bindet den rechten Abwehrspieler, Paß zu Kirchner auf Halblinks, welcher von einem heraneilenden Pegnitzer Spieler rüde am Torwurf gehindert wird. 2 min für Pegnitz und mit dem Schlusssignal Siebenmeter für Hof. Slama übernimmt die Verantwortung, das Resultat ist leider bekannt. Der Pegnitzer Keeper hält den Ball und enttäuschte Hofer schleichen vom Platz. Am Ende ein für den TSV Hof, in einem seiner besten Saisonspiele unglücklicher Ausgang. Die Mannschaft bot dem Aufstiegsaspirant absolut die Stirn. Was genau die Ursache für die Niederlage war, sei es Unerfahrenheit, das nicht genutzte Potential auf der Bank, oder einfach nur Pech, gilt es in der kommenden Woche zu analysieren. Beim TSV muss es jetzt aber heißen, Kopf hoch und jetzt erst recht. Insbesondere da am kommenden Sonntag der Spitzenreiter TV Schönwald seinen Ein-Punktevorsprung vor Pegnitz in der Hofer Jahnhalle behaupten muss.    
1.3.15, Bezirksliga Oberfranken Ost Männer

TSV Hof 1861-TV Münchberg 21:16 (9:9)
Schiedsrichter: Bayer, Schimik TS Schwarzenbach
Hof: Rank, Lange; Slama 4/2, Broser 2, Diehm 1, Rudisch 2, Hannemann, Sorger, Radenz 2, Herkt 2, Richter 7, Schlegel, Schöpf 1
Münchberg: Fleischmann, Ehmann;  Ehrlich 3, Goller, Shanis 1, Ploß, Schrepfer, Maretzki, Nürmberger 1, Meyer 3/1, Hoffmann 1, Pöhlmann, Breuherr 4, Rossner 3/2
Strafen: Hof 2x2Min, Münchberg 3x2Min
Spielfilm: 0:1,1:3, 2:4, 3:7, 4:9, 7:9, 9:9, 10:9, 13:11, 15:13, 16:14, 19:14, 20:15,21:16

Das Punktekonto der Hofer Handballer wurde am Sonntagnachmittag trotz einer, besonders in der ersten Halbzeit durchwachsenen Leistung, wieder einmal aufgebessert.

Die erste Halbzeit verlief aus Sicht der Saalestädter sehr zäh. In der Abwehr erarbeitete man sich zunächst einige Bälle, diese wurden vorne aber leichtfertig wieder vergeben. Folgerichtig konnten sich die Gäste an ihrem sicheren Keeper Fleischmann orientieren und zogen durch solides Aufbauspiel davon. Der TSV der mit seiner eigenen, wenig effektiven offensiven Abwehrformation die Gäste vor allem über den Kreis und Linksaußen einlud, musste so bis zur 20. Minute einem, zeitweise auf fünf Treffer angehäuften Rückstand, hinterherlaufen. Bis zur 20.min hielt der kollektive Schlaf an und den Zuschauern schwante Böses.

Als die Hajsmanntruppe dann aber vom 4:9 schnell auf 7:9 herankam, machte sich ein Erwachen breit, welches wiederum Grundlage zu einer sauberen Aufholjagd war. Die Spieler wirkten plötzlich agiler und spritziger. Selbst Richter auf Linksaußen verwandelte nun wieder sicher seine Würfe, so dass der TSV sich bis zum Seitenwechsel auf 9:9 zurück ins Spiel brachte.

Nach der Halbzeit erwartete die Zuschauer in der Jahnhalle eine motiviertere Heimmannschaft.

Grobe Fehler im Angriff wurden weitestgehend eingestellt. Mehrere Konterangriffe, insbesondere durch das schnelle Umschalten des neuen Hofer Torhüters Lange und dessen gezielten Anspielen ermöglicht, nutzten Richter und Rudisch zu einfachen Treffern. Hof machte Boden gut und setzte sich auf 13:11 ab.

Trotzig nahmen die Münchberger den Hofer Spielmacher Brose in Manndeckung, was ihnen aber diesmal nicht viel nützte. Denn nun setzten auf Mitte Schöpf und Rechts Diehm und Herkt überraschende Akzente. Beim Stand von 18:14 an war es dann klar, dass der TSV gegen die immer ratloser wirkende Gäste an diesem Tag nicht verlieren würde. Trotz des am Ende klaren Sieges war es wirklich keine Offenbarung was der TSV zeigte. Ohne ihren Antreiber Rudert, kam niemand auf die Idee die Pulschnitz-Städter durch konsequente 2. Welle oder Abräumen im Angriffsspiel zu bezwingen. Stattdessen wirkte man lange Zeit zu behäbig und verkrampft. Erst die Konter durch Lange brachten die Wende. Da dem TSV nach nun zuletzt 5:1 Punkten in den nächsten beiden Begegnungen das Spitzenduo Pegnitz und Schönwald entgegensteht, bedarf es einer gehörigen Leistungssteigerung um nicht unterzugehen.

Die weiteren Ergebnisse vom Wochenende mit Hofer Beteiligung:

Bezirksliga weibliche D-Jugend: HG Naila – TSV Hof  16:8

Bezirksliga weibliche D-Jugend: HSG Fichtelgebirge – TSV Hof 8:8

Bezirksliga Frauen HC tirschenreuth – TSV Hof: 14:24

Bezirksliga männliche B-Jugend TSV Hof – Haspo Bayreuth 19:23
6.2.15, Bezirksliga Oberfranken Ost Männer
TSV Niederlamitz – TSV Hof: 32:32 (18:17)
Schiedsrichter: Hammer Haspo Bayreuth / Schimik TS Schwarzenbach
Hof: Rank, Weber; Slama 5, Broser 3, Kirchner 1, Diehm 3, Rudsich 3, Hannemann 2, Sorger, Radenz, Herkt, Rudert 11/1, Richter 4/4, Schlegel
Niederlamitz: Geyer 5, Fürbringer 2, Hertel, Barthold 1, Nürnberger 6, Richter 2, Wölfel 8, Zapf 3/1, Müller, Dietel 2, Berger 3, Zißler
Strafen: Hof: 7x2 und rot 34. min, Niederlamitz 2x2
Spielfilm: 1:1, 2:4, 6:6, 9:8, 12:10, 13:12, 16:14, 18:15, 18:17, 20:18, 20:20, 24:22, 26:24, 28:26, 29:29, 29:30, 30:31, 32:31, 32:32

Punkt gewonnen oder Punkt verloren? Diese Frage mussten sich die Hofer Handballer am Ende der nervenaufreibenden Partie in der engen Wunsiedler Realschulehalle stellen. Die ersten 5 Minuten begannen die Saalestädter souverän. Aus einer offensiven 3:2:1 Abwehr heraus versuchte man den Gastgeber zu verunsichern. Vorne wurde ein schnelles Kombinationsspiel aufgelegt, so dass man über 2:4 schnell auf 4:6 davonzog. Anschließend schafften es die Kornbergler aber vor allem von den Außenpositionen zum Ausgleich zu kommen, was Trainer Haijsman zur Umstellung auf eine defensivere 5:1 Abwehr, später 6:0-Abwehr veranlasste. Defensiv war dann aber auch gesetzt. Den viel zu häufig konnten die Halben im Rückraum der Niederlamitzer aus dem Nahwurfbereich nach belieben einnetzen. Niederlamitz drehte das Ergebnis und setzte sich auf 10:8 ab. Ein Abstand zugunsten der Hausherren, der in der Folge lange bestand haben sollte.

Nun zeigte sich Hof zeigte sichtlich verunsichert, was die Gastgeber vor allem über ihr schnelles Konterspiel ausnutzten. Überhaupt muss festgehalten werden, dass der Heimverein das tat was der Gast sich vorgenommen hatte. Schnelles Konterspiel in Form der ersten Welle, schneller Mitte und konsequent angesetzter zweiter Welle. Hof hingegen betrauerte zuerst  jeden Gegentreffer, ohne schnell umzuschalten und Attacke zu blasen. Komplett anders als zuletzt ausgiebig trainiert.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte, als Niederlamitz schon auf drei Tore davon gezogen war, regte sich Kampfgeist, so dass man über Rudisch und Rudert bis zum Pausentee den Anschlußtreffer erzielte.

Nach dem Seitenwechsel ging es bis etwa zur 50 min im bisherigen Trott weiter. Hinzu kam das einer der Aktivsten der ersten 35 min, der Hofer Slama, mit 2*2 Minuten und damit der Roten Karte vom Feld musste. Auch Einzelmaßnahmen, wie die Manndeckung gegen den mit acht Treffern erfolgreichsten Niederlamitzer Wölfel, zeigte lange Zeit keinen Erfolg. Vor allem weil Niederlamitz weiterhin die Hofer Abschlußschwächen zu einfachen Kontertoren nutzte. Bis zur 54. min musste es dann dauern, bis wieder einmal der stärkste Hofer Rudert mit seinem Treffer 9 und 10 den 29:29 Ausgleich herstellte. Plötzlich gelang es Hof sogar erstmals seit der 8. min wieder in Führung zu gehen, indem sich Rudisch mit schönem Sprungwurf durchsetzte. Lange wehrte die Freude aber nicht, den der folgende Angriff bescherte der Partie wieder das 31:31. Nun ging es Schlag auf Schlag. Der Hofer Wurf von Rechtsaußen Kirchner wurde gehalten, schnelle zweite Welle mit Service für den Kreisläufer und der TSV Hof sah sich 90 Sekunden vor Ende wieder auf der Verliererstrasse. Der Ausgleich musste her. Erneut übernahm Rudert Verantwortung, diesmal war der Niederlamitzer Torhüter auf der Hut und parierte. Noch 60 Sekunden und Ballbesitz beim Gastgeber. Dieser in Persona Wölfel versuchte nun die Zeit herunterzuspielen. Dreimal nacheiander liess dieser sich vom Hofer Abwehrverbund ohne Wurfambitionen festmachen, ehe die Schiedsrichter 20 Sekunden vor Schluß Zeitspiel pfiffen. Broser reagierte blitzschnell und bediente den steil gehenden Hannemann, der den 32:32 Ausgleich besorgte. Noch waren aber 7 Sekunden zu spielen. Und erneut liess sich die Hofer Abwehr überlaufen, so dass der Niederlamitzer Geyer von guter Linksaußenposition frei zum Wurf kam. Diesmal aber am Hofer Keeper scheiterte. Eine spannende Partie mit salomonischem Ende. Für eine vielleicht einen Ticken zu überhebliche Hofer Truppe, was durch die junge und engagierte Truppe aus dem Fichtelgebirge fast bestraft worden wäre.
31.1.15,Männer Bezirksliga Ost Oberfranken
TSV Hof – HSV Hochfranken II: 28:24 (13:8)
Schiedsrichter: Schimik/Bayer, TS Schwarzenbach leiteten konsequent
TSV: Weber, Rank; Richter 6/2, Rudisch 2, Slama 4, Rudert 5, Hannemann,  Radenz 1, Sorger, Herkt, Kirchner 6, Broser 4, Schlegel
HSV: Roch; Ludwig 4, Dorschner 4, Zumpe 1, Becker 7/4, Kropf 3, Wölfel 1, Fischer 2, Böhme 2,
Strafen: TSV: 5 x 2 min HSV: 4 x 2 min
Spielfilm: 0:1, 2:1, 2:2, 4:2, 6:3, 7:4, 8:5, 9:6, 11:6, 11:8, 13:8, 14:9, 15:10, 16:11, 16:13, 16:14, 17:15, 18:16, 19:17, 20:18, 22:18, 23:19, 25:20, 26:21, 27:22, 28:23, 28:24

Ist jetzt der Knoten geplatzt? Mit einem überzeugenden Heimsieg stürzen die Handballer des TSV Hof den bisherigen Tabellenführer HSV Hochfranken von Platz eins. Ohne den erkrankten Schöpf und Halbrechts Diehm, agierte der Gastgeber nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung. Mit einer gegenüber den bisherigen Spielen deutlich offensiveren und aggressiveren Abwehr gelang es dem TSV vor allem in den ersten dreißig Minuten den gefährlichen Rückraum der Gäste auf Distanz zu halten. Viel besser noch, denn man erzwang Abspielfehler die Richter und Rudisch zu einfachen Gegenstoßtoren nutzten. Hinzu gelang es dem Hofer Torhüter Weber einige 100% zu entschärfen, so dass man von Anfang an mit breiter Brust agierte und selbstbewusst gefälliges Kombinationsspiel durchziehen konnte. Gegenüber den letzten beiden Partien lief der Ball im Rückraum sicher, so dass man gerade über die Nahtstellen auf Halb oder in der Verlängerung auf Außen zu guten Einwurfchancen kam. Und anders als zuletzt, auch konsequent nutzte.

Die Gäste hingegen taten sich schwer. Der Rückraum um Fischer, Dorschner, Becker wurde früh angenommen und auch den Kreis hatte man gut im Griff. Als Lohn der Arbeit setzte sich der Gastgeber ab Mitte der ersten Hälfte bis zum Pausensignal auf 13:8 ab.

Liegt eine Überraschung in der Luft, oder hat der TSV Angst vor der eigenen Courage? Mit diesen oder ähnlichen Gedanken ging es in die 2. Hälfte. Zunächst erhöhte Kirchner, der sein bisher bestes Spiel für den TSV ablieferte, auf 14:8, ehe der Gast mit Böhme auf 14:9 wieder den alten Abstand herstellte. Der HSV nahm nun Mittelmann Slama in Manndeckung um den Hofer Spielfluß zu stören. Zunächst behielt der TSV den Überblick und konterte diese Maßnahme mit dem 16:11 durch Rudert. Nachdem Hof dann aber zwei Ballgewinne bei zu übermütig vorgetragener 2. Welle prombt wieder verlor, verkürzten die Fichtelgebirgler über Fischer und Becher auf 16:13. Von nun an war es ein Spiel auf Messers Schneide. Der Gast legte noch einen Zahn zu und kam zum 18:16. Der Anschlußtreffer und der Ausgleich lag in der Luft. Der Hofer-Trainer Haijsman musst nun des öfteren schwer durch schnaufen, aber der TSV, vor allem angetrieben durch den Routinier Rudert, fand zum richtigen Zeitpunkt Lösungen und es gelang es den Aufwärtstrend des Favoriten zu bremsen. Hof hielt folglich zwischen der 40. und 49. min dem Gästedruck stand und liess die Landesligareserve nie näher als auf zwei Treffer zum 20:18 herankommen. Das Spielende immer näher vor Augen wurde es auf dem Spielfeld hektischer und härter, was die beiden Schiedsrichter aber konsequent unterbanden. In der Folge musste zwischen der 48. und 54. Strafzeiten dreimal der HSV, einmal der TSV auf der Bank Zeitstrafen absitzen, was den Hofern eine numerische Überzahl einbrachte. Dieser Vorteil wurde genutzt. Über Kirchner, Richter von Links und Rechtsaußen, Broser und Radenz vom Kreis setzte man sich bis zur 55. min erneut auf fünf Tore Differenz ab (25:20). Turbulent ging es dann die letzten 5 min zu, da Hochfranken in die offene Manndeckung überging. Die Tore fielen nun in zügiger Folge, aber eben auf beiden Seiten, so dass der erste Hofer Heimsieg im neuen Jahr spätestens in der 58. min, bei einem beruhigenden 27:22 praktisch nicht mehr in Gefahr gerieten konnte.
18.1.15, Männer Bezirksliga Ost Oberfranken
TSV Hof – Haspo Bayreuth III: 27:33 (14:15)
Schiedsrichter: Schimik TS Schwarzenbach / Zeller ASV Pegnitz - leitetn ordentlich
TSV: Weber, 40-50.min Rank; Richter 9/4, Rudisch 4, Schöpf 2, Slama 2/1, Rudert 6, Hannemann 1, Radenz 1, Sorger 1, Herkt, Kirchner 1, Broser
Haspo: Starz; Wilke 3, Speiner 6, Fleißner, Stöhr 4, Walther, Schmidt 1, Nowak 1, Prenz 1, Kuhhn 10/4,  Heckel 2, Kalina 5
Strafen: TSV: 2x 2 min Haspo 4x2 min
Spielfilm: 1:1, 2:4, 5:8, 6:10, 11:11, 12:12, 14:14, 14:15, 15:15, 15:18, 16:19, 17:22, 19:23, 20:24, 21:25, 21:27, 23:29, 24:30, 25:32, 27:33

In der zweiten Heimniederlage in Folge, mussten sich die Handballmänner des TSV Hof einem nicht überragenden, aber von seiner Routine getragenen, Gegner geschlagen geben. Und quasi als Doublette zum Helmbrechts Spiel eine Woche zuvor, kam man nach einer zähen Startphase und ordentlichen Aufholjagd zum Ausgleich, um diesen Aufwärtstrend in den darauffolgenden Minuten postwendend wieder abzugeben, ohne danach wieder richtig ins Spiel zu kommen. Ursachen? Zum einen lag es an einer insgesamt schwachen Torhüterleistung, gerade von den Außenpositionen, zum anderen an der Abwehrarbeit, der man das Prädikat Arbeit tendenziell eher absprechen sollte. So konnte der Bayreuther Rückraum, um den überlegt dirigierenden Kuhn, des öfteren wie das warme Messer durch die Butter schneiden. Und wenn das nicht klappte, nutzte der Gast schwach vorgetragene Angriffes zu einfachen Kontertoren. Insbesondere die sonst recht effektive 2. Welle kam diesmal kaum zum Zug. Auch bei den einen oder anderen Spielzügen gab es Spieler die mit temporaler Amnesie glänzten. Hinzu kam, dass man das klassische auf Mann gehen und Durchstoßen vermissen lies, was dann zu wenig vorbereitenden und hastigen Wurfversuchen führte. Einzig Rudisch, Rudert  und der auf Außen fast fehlerfreie Richter konnten sich das eine oder andere Mal gut ins Szene setzen. Vielleicht zu hastiges Durchwechseln auf den Positionen und nicht optimal stehende 4:2 -Abwehrversuche, setzen dem ganzen dann noch die Krone auf. Mit dieser Leistung muss sich der TSV die nächsten Wochen, wenn es gegen die Spitzenteams der Liga geht, warm anziehen. Mit bislang nur sechs Punkten auf der Habenseite kann es somit für die Saalestädter doch noch eine interessant Saison werden. Nur mit anderen Vorzeichen und dem Abstiegsgespenst im Nacken.

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