Spielberichte

23.11.14, Bezirksliga Oberfranken Ost - Damen

TSV Hof – HC Tirschenreuth: 16:8 (7:4)

TSV: Ehret; Blank, Isenberg, Timm, Frohmader 1, Simanek 2/1, Weber, Hofmann, Baumann1, Munzert, Nitter 7, Strobel, Heinrich 6

Spielfilm: 1:1, 3:3, 7:3, 8:, 8:6, 14:7,16:8

Eine unterdurchschnittliche Leistung genügte den Hofer Damen am Ende um die Gäste aus der Oberpfalz in Schach zu halten. Nach unkonzentriertem Auftakt, bei dem insbesondere Torfrau Ehret nicht ihre besten Tag erwischte konsolidierten sich die einheimischen Damen und legten bis zur Pause auf 7:4 vor. Nach dem Seitenwechsel kam aber der Gast nochmal auf und im Hofer Lager bekamen beim Stand von 8:6 schon die ersten Spielrinnen weiche Knie. Eine Umstellung im Rückraum, in dem besonders Nitter und Simanek gefielen, sowie eine konsequente Ausbeute bei Linkaußen Heinrich, machten dem Gast aber am Ende doch den Gar aus, so dass es die letzten 15 min dann doch schon wieder entspannt mehr um die Höhe des Sieges ging.
22.11.14, Bezirksliga Oberfranken Ost – Männer

TV Münchberg II – TSV Hof: 28:24 (13:13)
Schiedsrichter: Bayer (ASV Marktleuthen)/Hertel TSV Niederlamitz
TV: Schröpfer, Fleischmann; Goller, Szwarc 2, Ploß 6, Moretzki, Seiferth 3, Nürmberger 1, Majer 2, Ehrlich 3, Pöhlmann 3, Osburg 2, Ehemann, Rossner 6/4

TSV: Rank, Weber; Slama 9/1, Blank, Kirchner, Rudert 2, Rudisch 2, Hannemann 2, Sorger, Radenz 1, Herkt 4, Schöpf, Richter 4

Strafen: TSV 1, TV 5

Spielfilm: 3:0, 4:3, 8:4, 8:7, 10:8, 11:11, 13:13, 13:14, 14:14, 18:15, 19:17, 23:18, 24:21, 27:21, 28:24

Im Prinzip ein Spiel auf Augenhöhe, nach Analyse aber eine erneut absolut unnötige Auswärtsniederlage. Zwar war die gastgebende Landesligareserve aus Münchberg in Bestbesetzung angetreten und damit der erwartet schwer Prüfstein, dass man dies Spiel aber aus der Hand gab lag einzig und alleine am TSV, der hochgradig beste Einwurfchancen liegen lies.

Schnell nahm der TV das Heft die Hand. Die Achse Halblinker Rückraum und Kreisläufer überrumpelten den TSV, der seinerseits mit zu drucklosem Aufbauspiel sich zunächst keine guten Chancen erarbeiten konnte. Die Folge war ein schneller 3:0 Rückstand 5 min. Erst als über Richter eine erste erste Welle verwertet wurde, wachte der TSV auf und verkürzte bis zur 10. min auf 4:3. Wer meinte, der TSV setzt nun konsequent nach, sah sich getäuscht. Unkonzentriertheiten vor allem in der Abwehr wurden vom Gastgeber ausgenutzt, so dass sich Trainer Haijsman bereits in der 13. min gezwungen sah beim Stand von 8:4 eine Auszeit zu nehmen. Die Abwehr wurde auf Aussen-Pressing umgestellt auf den Königspositionen agierten Slama, Rudert und Herkt, der in der Folge mit zwei entschlossenen Schüssen Hof wieder heranführte. Auch wurde so das Kreisläuferspiel der Münchberger stärker unterbunden. Zwischen der 20. und 30. min kam es zum offenen Schlagabtausch in dem besonders Slama überzeugte, während vorher Rudisch zu häufig am spekulierenden gegnerischen Torwart scheiterte. Mit dem Pausenpfiff wurde Radenz am Kreis siebenmeterreif gefoult, so dass der TSV die Chance besaß mit einem Vorsprung in die Kabine zu gehen. Diese, wie in der Folge viele weitere Einwurfmöglichkeiten, wurde aber vergeben.

Wie auch immer, zumindest war der Rückstand aufgeholt und die zweite Hälfte versprach Besserung.

Diese begann zunächst auch positiv. Weber parierte zwei Bälle, Rudisch erzielte die erstmalige Hofer Führung von 13:14. Damit war es dann aber vorbei mit den positiven Eindrücken. Der TV übernahm wieder das Kommando, wobei vor allem Ploß Akzente setzte. Der TSV hingegen lies die Konsequenz im Abschluß vermissen. So erspielte man sich zB in Folge auf Rechtsaußen drei Großchancen, allesamt landeten aber am Bauch des Münchberger Torwarts. Im Übrigen merkte man aufgrund des Fehlens von Starke einen gehemmten Spielfluß, der den gesamten Hofer Rückraum nicht wie gewünscht in Position brachte. Einzig Slama, konnte sich, vor allem durch Einzelaktionen, gekonnt in Szene setzen. Insgesamt war aber zu wenig Durchschlagskraft und vor allem die Emotionen fehlten, um so ein Spiel in der entscheidende Phase zu gewinnen.  

Die Gastgeber waren dadurch in der Lage das Spiel von vorne weg ruhig aufzubauen und stets ihren 3-5 Torvorsprung zu behaupten. Für den TSV Hof gilt es nun Charakter zu beweisen und sich gewissenhaft auf die kommende Partie vorzubereiten, zu der am Sonntag der bislang verlustpunktfreie Tabellenführer vom ASV Pegnitz in Hof seine Visitenkarte abgibt.
16.11.14, Bezirksliga Oberfranken Damen
TSV Hof – HSG Fichtelgebirge II: 13:20 (8:10)
Spielfilm: 0:2, 2:3, 5:5, 5:7, 6:7, 8:9, 11:13, 11:16, 12:17, 13:20

Gegen die hoch favorisierte Bayernligareserve der HSG Fichtelgebirge hielt das Hofer Team erfreulich lange mit. Insbesondere die erste Hälfte, in der viele der Nachwuchsspielerinnen ihre Einsatzzeiten erhielten, konnte man dem schnellen Angriffsspiel der Gäste trotzen und seinerseits einige schöne Akzente setzen. Um die 40 Spielminute verliess den TSV aber das Glück. Die HSG setzte sich von 11:13 vorentscheidend auf 11:16 ab, was Hof nicht kontern konnte. Das es am Ende dann aber doch nur 13:20 für die Gäste lautete, ist der Hofer Moral geschuldet, die bis zum Schluß den Gästen alles abverlangte.  
Es war mal wieder soweit: Die Minis hatten ihr 1.Turnier am 15.11.2014 in Schönwald (Saison 2014/15).
Das erste Spiel gegen Marktleugast war katastrophal verlaufen, da ja zwischendurch im Spiel "Kaffeeklatsch" betrieben wurde und so mussten sich die Minis 0:7 geschlagen geben.
16.11.14, Bezirksliga Oberfranken Ost - Männer
TSV Hof – TSV Niederlamitz: 27:17 (12:9)
Schiedsrichter Püschel TS Schwarzenbach/Gilch TV Rehau (mit sehr großzügiger Auslegung)
TSV Hof: Weber; Slama 6/1, Blank, Starke 4/1, Rudert 3, Rudisch 3, Hannemann 2, Kirchner 1, Sorger, Radenz 1, Herkt 3, Richter 4, Schlegel
TSV Niederlamitz: Müller, Zißler; Geyer 1, Fübringer 2, Hertel, Nürnberger 4, Wölfel 1, Zapf 4/3, Dietel 3, Berger 2
Spielfilm: 0:2, 3:3, 4:5, 6:7, 7:9, 9:9, 12:9, 14:9, 15:11, 18:12, 19:13, 20:15, 22:17, 27:17
Strafen: Hof (2), Niederlamitz (6)

Fast sechs Wochen hat man im Hofer Lager auf das erste Heimspiel der Saison hinfiebern müssen. Nach bislang drei Auswärtsspielen, bei denen man außer bei der Niederlage beim Topfavoriten Hochfranken noch nicht überzeugen konnte, ging man entsprechend verunsichert in diese wichtige Partie gegen den Aufsteiger aus Niederlamitz. Die Gäste, ihrerseits mit zuletzt einem Sieg und einer Ein-Tore-Niederlage aufwartend, gingen die Begegnung forsch an. Aus alle Lagen wurde der Abschluß gesucht und Hof in den Anfangsminuten für kleine Schläfrigkeiten sofort bestraft. Erst ein schöner Konter von Richter zum 1:2 signalisierte das erste nennenswerte Lebenszeichen. Ansonsten     beantworteten die Gäste die Angriffsbemühungen der Heimmannschaft mit schnellen und teilweise frechen Abschlüßen. Insbesondere über ihre gut freigespielten Außenspieler Dietel und Nürnberger erarbeiteten sich die Fichtelgebirgler Vorteile. Beim Stande von 4:5 in der 12. min sah sich Trainer Haijsman daher genötigt eine Auszeit zu nehmen und erste taktische Umstellungen vorzunehmen. Auf Linksaußen agierte fortan Hannemann, während Richter auf Rechtsaußen wechselte, Rudert kam für Rudisch. Zwar zog man kurz darauf gleich, um aber postwendend wieder in Rückstand zu gelangen. Dabei gelang dem Gast in den ersten 20. min fast alles, während man es auf Hofer Seite zunächst zu oft mit der Brechstange versuchte und so stets einem Zwei-Torerückstand hinterherlief. Erst als man kurz darauf mit einem Pressing der Außen und der Einwechslung von Starke weitere Maßnahmen ergriffen wurden, steigerte man sich. Hof schloß in der 25. min auf 9:9 auf, was widerrum den Gast zu einer Team-Timeout zwang. Diesmal nutzte es aber nichts. Die Saalestädter verringerten ihre eigene Fehlerrate und agierten fortan spielerisch souveräner. Im Training erarbeitete Abläufe wurden nun verinnerlicht und aufs Spielfeld projeziert. Mit einem Lauf von 5 Treffern setzte man sich bis zum Pausentee auf 12:9 ab.

Konzentriert wie zum Schluß gingen die Gastgeber dann die zweite Spielhälfte an. Über schöne Spielzüge und schnelles Konterspiel hielt die Spielfreude bei den Hofern Einzug. Über das 13:9 setzte man sich bis auf 19:13 in der 41. min ab. Niederlamitz reagierte und nahm eine Auszeit die Wirkung zeigte. Der TSV Hof verlor vorübergehend den Faden. Einfache Ballverluste und dumme Strafen, sowie einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen brachten die Gäste wieder ins Spiel. Mit drei Kontertoren nacheinander verkürzte der Gast auf 20:16 in der 47. min. Die Hofer Bank reagierte erneut, nahm seinerseits eine Auszeit und brachte mit Herkt und Rudisch wieder zwei Jungkräfte die ihre Stärken gezielt einbrachten. Herkt erzielte zweimal aus dem Rückraum schöne Treffer, während sich Rudisch im 1:1 durchsetzte. Das Strohfeuer von Niederlamitz war gelöscht und der Heimverein zog bis zur 58 min. auf 25:17 davon. Der Gast der toll mitgehalten hatte bestrafte sich zu dieser Zeit auch noch mit einigen unnötigen Zeitstrafen, so dass Hof am Ende das Spiel klar mit 27:17 gewann.  Die Hofer Männer haben mit diesem Sieg ihr Punktekonto ausgeglichen und den fünften Platz zurückerobert. Zudem zeigte man zwischen der 20. und 55. min was man kann, wenn, ja wenn er vor allem die eigenen Leichtsinnsfehler abgestellt und mit hellem Köpfchen agiert wird.

M.W.

Seite 20 von 26