16.11.14, Bezirksliga Oberfranken Ost - Männer
TSV Hof – TSV Niederlamitz: 27:17 (12:9)
Schiedsrichter Püschel TS Schwarzenbach/Gilch TV Rehau (mit sehr großzügiger Auslegung)
TSV Hof: Weber; Slama 6/1, Blank, Starke 4/1, Rudert 3, Rudisch 3, Hannemann 2, Kirchner 1, Sorger, Radenz 1, Herkt 3, Richter 4, Schlegel
TSV Niederlamitz: Müller, Zißler; Geyer 1, Fübringer 2, Hertel, Nürnberger 4, Wölfel 1, Zapf 4/3, Dietel 3, Berger 2
Spielfilm: 0:2, 3:3, 4:5, 6:7, 7:9, 9:9, 12:9, 14:9, 15:11, 18:12, 19:13, 20:15, 22:17, 27:17
Strafen: Hof (2), Niederlamitz (6)

Fast sechs Wochen hat man im Hofer Lager auf das erste Heimspiel der Saison hinfiebern müssen. Nach bislang drei Auswärtsspielen, bei denen man außer bei der Niederlage beim Topfavoriten Hochfranken noch nicht überzeugen konnte, ging man entsprechend verunsichert in diese wichtige Partie gegen den Aufsteiger aus Niederlamitz. Die Gäste, ihrerseits mit zuletzt einem Sieg und einer Ein-Tore-Niederlage aufwartend, gingen die Begegnung forsch an. Aus alle Lagen wurde der Abschluß gesucht und Hof in den Anfangsminuten für kleine Schläfrigkeiten sofort bestraft. Erst ein schöner Konter von Richter zum 1:2 signalisierte das erste nennenswerte Lebenszeichen. Ansonsten     beantworteten die Gäste die Angriffsbemühungen der Heimmannschaft mit schnellen und teilweise frechen Abschlüßen. Insbesondere über ihre gut freigespielten Außenspieler Dietel und Nürnberger erarbeiteten sich die Fichtelgebirgler Vorteile. Beim Stande von 4:5 in der 12. min sah sich Trainer Haijsman daher genötigt eine Auszeit zu nehmen und erste taktische Umstellungen vorzunehmen. Auf Linksaußen agierte fortan Hannemann, während Richter auf Rechtsaußen wechselte, Rudert kam für Rudisch. Zwar zog man kurz darauf gleich, um aber postwendend wieder in Rückstand zu gelangen. Dabei gelang dem Gast in den ersten 20. min fast alles, während man es auf Hofer Seite zunächst zu oft mit der Brechstange versuchte und so stets einem Zwei-Torerückstand hinterherlief. Erst als man kurz darauf mit einem Pressing der Außen und der Einwechslung von Starke weitere Maßnahmen ergriffen wurden, steigerte man sich. Hof schloß in der 25. min auf 9:9 auf, was widerrum den Gast zu einer Team-Timeout zwang. Diesmal nutzte es aber nichts. Die Saalestädter verringerten ihre eigene Fehlerrate und agierten fortan spielerisch souveräner. Im Training erarbeitete Abläufe wurden nun verinnerlicht und aufs Spielfeld projeziert. Mit einem Lauf von 5 Treffern setzte man sich bis zum Pausentee auf 12:9 ab.

Konzentriert wie zum Schluß gingen die Gastgeber dann die zweite Spielhälfte an. Über schöne Spielzüge und schnelles Konterspiel hielt die Spielfreude bei den Hofern Einzug. Über das 13:9 setzte man sich bis auf 19:13 in der 41. min ab. Niederlamitz reagierte und nahm eine Auszeit die Wirkung zeigte. Der TSV Hof verlor vorübergehend den Faden. Einfache Ballverluste und dumme Strafen, sowie einige fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen brachten die Gäste wieder ins Spiel. Mit drei Kontertoren nacheinander verkürzte der Gast auf 20:16 in der 47. min. Die Hofer Bank reagierte erneut, nahm seinerseits eine Auszeit und brachte mit Herkt und Rudisch wieder zwei Jungkräfte die ihre Stärken gezielt einbrachten. Herkt erzielte zweimal aus dem Rückraum schöne Treffer, während sich Rudisch im 1:1 durchsetzte. Das Strohfeuer von Niederlamitz war gelöscht und der Heimverein zog bis zur 58 min. auf 25:17 davon. Der Gast der toll mitgehalten hatte bestrafte sich zu dieser Zeit auch noch mit einigen unnötigen Zeitstrafen, so dass Hof am Ende das Spiel klar mit 27:17 gewann.  Die Hofer Männer haben mit diesem Sieg ihr Punktekonto ausgeglichen und den fünften Platz zurückerobert. Zudem zeigte man zwischen der 20. und 55. min was man kann, wenn, ja wenn er vor allem die eigenen Leichtsinnsfehler abgestellt und mit hellem Köpfchen agiert wird.

M.W.
25.10.14, Männer - Bezirksliga Oberfranken Ost
HSV Hochfranken II -TSV Hof: 36:30 (18:16)
Schiedsrichter: Ohlraun/Ohlraun HC Creussen
HSV: Roch, Werder, Friedel; Graf, Dorschner, von Dorn 3, Zumpe 11/2, Kropf 1, Ludwig 6/2, Thüring, Kirsch 11/1, Fischer 4, Böhme, Niklas
TSV: Rank, Weber; Slama 10/5, Blank, Starke 6, Rudert 4, Rudisch 3, Hannemann, Kirchner 1, Radenz 1, Herkt, Sorger, Richter 5, Schlegel
Strafen: HSV: 3*2 min, TSV: 5x2
Spielfilm: 2:0, 2:2, 4:5, 7:7, 8:9, 11:10, 13:12, 14:14, 17:15, 18:16, 18:18, 20:20, 25:21, 26:23, 29:26, 30:27, 32:29, 33:30, 36:30

Es war ein ansehnliches Spiel auf gutem Bezirksliganiveau, dass zwar am Ende einen verdienten Sieger HSV Hochfranken sah, dem aber im Laufe der Begegnung vom TSV Hof alles abverlangt wurde.

Beide Teams begannen die Partie konzentriert, wobei der HSV durch seine Ex-Landesligarecken Kirsch und Zumpe vorlegte. Hof setzte nach und glich nach schönen Kreuzbewegungen des Rückraumes Slama/Starke durch den in dieser frühen Phase des Spiels hellwachen Rudert zum 2:2 aus. Es war nun ein offener Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem die Gastgeber zunächst durch zwei Kontertore zu einfachen Toren kam. Zwar stellte sich der TSV auf diese Routine ein, ganz ausschalten konnte man das Konterspiel, insbesondere über den starken Zumpe, oder später über Ludwig nicht.   

Aber auch der TSV machte sich die Mittel des Gegners zu eigen. Es wurde konsequent die schnelle Mitte und die 2. Welle gespielt, die die Saalestädter immer wieder zum Ausgleich oder knappen Führung nutzten. Ab der 10 min, nach bereits 3 Treffern von Rudert wurde dieser vom HSV offensiv Mann genommen. Nun zeigte sich die gegenüber letztes Jahre bessere Bank und gestiegene Erfahrung. Halblinks Rudisch wurde eingewechselt und setzte mit zwei Treffern aus dem Rückraum, aber auch im 1:1 neue Akzente. Gleiches galt für Linksaußen Hannemann, der eingewechselt in der 20. min sich gleich einen Siebenmeter erarbeitete, der von Slama sicher zum 14:14 verwandelt wurde.

In der 25-29. min durchlief der TSV durch drei fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen eine permanente Unterzahl, die die Porzellanstädter zu ihrer 17:15 und bis zum Seitenwechsel zum 18:16 nutzten.

Durch die Halbzeitansprache von Trainer Haijsman zusätzlich motiviert, startete der TSV zunächst durch. Den Wiederanwurf nutzte Starke zum 18:17 Anschlußtreffer, Richter auf Rechtsaußen zum 18:18. Der TSV war wieder im Spiel. Die Außen wurden gepresst um den gefährlichen Rückraumschützen Kirsch, Fischer und von Dorn die Dynamik zu nehmen. Zwar gelang dies nicht immer, der TSV zeigte aber Zähne. Die Gäste glichen nochmals mit schönem Konter über Richter, diesmal von Linksaußen, zum 20:20 aus. Das dies aber gegen die ausgebuffte und in Bestbesetzung angetretene Hochfrankentruppe diesmal noch nicht genügt, zeigte sich dann zwischen der 40. und 45. min. Der Spielgemeinschaft aus Selb/Rehau gelang in dieser Phase angetriebenen durch ihre starke linke Seite eine Vorentscheidung, indem man sich auf 24:21 absetzte. Trotz aller Bemühungen und schöner Spielzüge gelang es dem TSV bis zur 57. min nicht mehr diesen Abstand zu verringern. Unter Zugzwang kam dann auch noch Pech hinzu. Zwei in der Abwehr abgefangene Bälle, wurden zu schnellen Kontern umgewandelt, die die TSV Spieler aber leichtfertig vertändelten. Der erfahrene Gastgeber und in dieser Form Titelaspirant Nummer 1 hingegen war den Ticken konsequenter und konnte die letzten Minuten die Ergebnisdifferenz noch nach oben trimmen. Auf Hofer Seite war man über die abgegebenen Punkte tieftraurig, das zeigt aber auch dass man mit dem Team und auch mit der Zielsetzung Generationenwechsel beim TSV Hof auf dem Besten weg ist.
05.10.14, Männer - Bezirksliga Ost Oberfranken
Haspo Bayreuth III - TSV Hof: 29:27 (15:12)
Schiedsrichter: John/Thierfelder ASV Marktleuthen
TSV Hof: Rank, Weber; Slama 4/1, Hannemann 1, Starke 3/3, Rudert 9/1, Rudisch 5, Schöpf, Kirchner 1, Radenz 1, Herkt 1, Kout, Richter 2, Schlegel
Spielfilm: 0:1, 2:3, 4:4, 6:6, 7:8, 10:9, 11:11. 13:12, 15:12, 17:13, 19:16, 22:16, 22:18, 23:19, 23:33, 25:22, 26:24, 27:25, 28:26, 28:27, 29:27
Strafen: Haspo – keine- , TSV Hof 1x2min

Fassungslos standen die Hofer Spieler nach dem Spielende auf dem Bayreuther Spielfeld. Viel zu oft war man am Sonntag an den eigenen Fehlern gescheitert und dennoch hatte man es in der Hand, die nicht überragenden, aber solide spielenden Bayreuther Reservisten zu bezwingen. Aber eben diese vielen individuellen Fehler und das Liegenlassen von Großchancen zog sich durch das Spiel wie ein roter Faden. Schon zu Beginn kündigte sich dieser Trend an. Zweiter Angriff von Bayreuth, Pfostentreffer, Hof lief die erste Welle, konnte diese frei von Halblinks nicht verwerten, der Ball prallte noch zweimal zurück in frei stehende Hofer Hände, die es ebenso nicht schafften den Bayreuther Keeper zu bezwingen. Trotz solcher Schwächen schafften es die Gäste, das Spiel bis zum 11:11 offen zuhalten. Vor allem Routinier Rudert gelang es in der defensiv stehenden, großgewachsene Bayreuther Abwehr Lücken zu finden. Auch die Spielzüge klappten weitestgehend, so dass direkt oder über Siebenmeter verwandelt werden konnte. Zu allem Pech kam dann auch noch ein Ausfall. Der Hofer Slama hatte von Halbrechts durchzogen und in der 25. min zum elften Treffer für Hof eingenetzt, als ihm eine Abwehrhand einen gefährlichen Schnitt in der Nähe des Auges versetzte, so dass für ihn das Spiel zu Ende war und er im Klinikum sofort genäht werden musste. Die Phase der Umstellung nutzten die Gastgeber konsequent aus und zogen bis zum Pausenpfiff, angetrieben von ihrem starken Mittelmann Kuhn, auf 15:12 davon. In der Pause stellte TSV-Trainer Haijsman seine Mannen neu ein, zunächst sollte der Haspo mit eine Umstellung von 6:0 auf 5:1-Abwehr und Pressing auf Rechtsaussen der Schwung genommen werden. Es wirkte, der Abstand konnte aber bis zum 19:16 lediglich verwaltet werden. Dennoch gab es einige Lichtblicke. Neuzugang Kirchner, wenn auch nicht hundertprozentig in den Spielfluß eingebunden, agierte fehlerfrei und Halblinks Rudisch übernahm mehr und mehr Verantwortung, wofür er im Laufe des Spieles mit 5 sehenswerten Rückraumtreffern belohnt wurde. Dem Hofer Zwischenhoch folgten nun wieder ganz schwache Momente. Schrittfehler, ein Tor vom gegnerischen Tor aus, fragwürdige und mit Freiwurf gegen den TSV quittierte Anwürfe, sorgten für einen Bayreuther Zwischenspurt und bis zur 44. min zu einer komfortablen 22:16 Führung. Haijsman stellte erneut um. Der Bayreuther Kuhn wurde in Manndeckung genommen und das Bayreuther Angriffspiel lahmte. Der TSV Hof kam Tor um Tor heran, bis es in der 50. min 23:22 stand und der Ausgleich in der Luft lag.

Nun hatte aber Bayreuth Glück, zweimal gelang es dem Halblinken der Wagnerstädtern von der Abwehr abgelenkte Bälle im Hofer Tor unterzubringen und wieder stand es 25:23. Der TSV war aber nun voll im Spiel, gegen den rote Faden kam man aber nicht an. Großchancen von Mitte und schön herausgespielt, zweimal von Rechstaußen, nutzte man nicht und es blieb trotz Auflösungserscheinungen im Bayreuther Verband, beim Zwei- Tore-Rückstand. In den anschließenden Angriffen gab sich kein Team die Blöße, so dass der Gast in der 58. min beim Stand von 28:26 in die offene Manndeckung überging. Die Zeit lief jedoch nun gnadenlos gegen den TSV. Zwar konnte eine gehaltener Kreiswurfes von Hannemann zum 28:27 genutzt werden, in den verbleibenden 20 Sekunden entging ein Bayreuther aber der offenen Hofer Manndeckung und setzte den Ball zum 29:27 ins Hofer Netz, was die die erste Saisonniederlage der Hofer Männer besiegelte. Für die Hofer Mannen gilt es nun in der zweiwöchigen Spielpause das Erlebte schnellst möglich zu verarbeiten und gegen den nächsten Gegner, den Vorjahresmeister HSV Hochfranken II, in positive Energie umzuwandeln.

M.W.
28.9.14_Männer - Bezirksliga Ost Oberfranken
TV Helmbrechts II – TSV Hof: 23:26 (9:12)
Schiedsrichter: Baumgärtl/Baumgärtl TV Münchberg
TV Helmbrechts: Schott; Totai 1, Müller 5, Meir 1, Stark 3, Raithel 2, Fischer, Schott, Wienecke 5, Raff, Eckstein 6/6, Gmach, Schlegel
TSV Hof: Rank, Weber; Slama 4/1, Hannemann, Starke 4, Rudert 6, Rudisch 6, Schöpf, Miehling, Radenz, Herkt 2/1, Kout 1, Richter 2, Schlegel 1
Spielfilm: 0:3, 2:4, 3:7, 6:8, 7:11, 9:12, 10:13, 12:13, 14;15, 17:18, 18:10, 20:20, 21:23, 21:26, 23:26
Strafen: TV Helmbrechts 3x2min, TSV Hof 7x2min + Rot Slama 57. min

Es war der erwartete spannenden Saisonauftakt für die Handballer des TSV Hof, gegen einen nie aufsteckenden aber limitierten Gegner. Die Stärken des Gegners waren die Schwächen des TSV Hof. Der TSV begann souverän und legte schnell vor, ohne dabei aber die letzte Konsequenz an den Tag zu legen. Gefühlt war man von Anfang an im Vorteil, doch mehre nicht genutzte Großchancen u.a. von Linksaußen Richter boten den Gastgebern die Möglichkeit über schnelle Konter Tuchfühlung zu halten. Entsprechend konnten die Saalestädter, trotz Bemühungen, den Vorsprung in der ersten Hälfte nicht über vier Tore hinaus ausbauen. Nur die defensive Abwehrarbeit funktionierte, so dass man insbesondere den hochgewachsenen Halblinken des TVH Wienicke zunächst im Griff hatte und sich bis zur Pause ein 9:12 herausarbeitet. Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild. Der TSV legt vor, unerklärliche Abspielfehler in den Übergängen und mehrere Schrittfehlerpfiffe ermöglichten es dem Gastgeber dran zu bleiben. Ganz im Gegenteil. Um die 43. min nahm Helmbrechts Starke in Manndeckung und erweiterte seine offensive Abwehr auf eine 3:2:1 Formation, mir der die Gäste einige Schwierigkeiten hatte. Zuwenig Bewegung ohne Ball und auch der sich am Kreis bietenden Platz konnte vom Kreis nicht genutzt werden. Der Gastgeber provozierte so einige Hofer Fehler, was in der 49. min zum erstmaligen 20:20 Ausgleich führte. Das Spiel war nun wieder offen. Über eine neuerliche 20:21 Führung des TSV kam es zum erneuten Ausgleich. Die Alarmglocken im Hofer Lager läuteten erneut. Diesmal machte man es aber besser. Der zu Beginn viel gescholtene Richter traf nun sicher, Rudert und Rudisch zogen im Rückraum die Fäden und Slama verwandelte vom Kreis, so dass man bis zur 56. min auf 21:26 vorentscheidend davon zog. Selbst die Doppelstrafe gegen den Helmbrechtser Stark und den Hofer Slama, was eine rote Karte zur Folge hatte, bereitet den Hofern kein Kopfzerbrechen mehr. Am Ende war man sich auf Hofer Seite einig: kein schöner aber wichtiger Auftaktsieg mit Luft nach oben.
M.W.

Spannender Saisonauftakt bei den Handballern des TSV Hof


Endlich hat das Warten eine Ende. Während bereits am vergangenen Wochenende die männlich B-Jugend in Selb (17:21) und die männliche D-Jugend zuhause den TV Marktleugast (9:16) empfingen, geht es am kommenden Wochenende mit 5 Partien, dabei den Auftaktpartien der männliche A-Jugend, der Damen und der Herren, in die neue Hallensaison.


Insbesondere für die Herren des TSV Hof wird es mächtig spannend. Seit Juli wird unter dem neuen sportlichen Leiter Vaclav Hajsmann intensiv an Kondition, Spielverständnis und Taktik gefeilt. Die Herren, die die letzte Saison die Bezirksliga Ost mit dem sechsten Platz beendeten und bei immer voller Besetzung vielleicht auch hätten besser abschneiden können, haben sich für dieses Jahr eine Platzierung im vorderen Tabellendrittel vorgenommen, wenngleich dies mit Blick auf die Meisterschaftsaspiranten HSV Hochfranken II, dem TV Schönwald und der ASV Pegnitz eine ambitionierte Grundhaltung widerspiegelt. Begründet wird diese Zielsetzung durch die konsequente Saisonvorbereitung mit Trainingsspielen gegen den Bezirkoberligisten Gefrees, den Sachsenverbandsligisten HC Einheit Plauen II und das eigene international besetzte Pokaltunier Anfang September in Hof. Dazu kommt die Tatsache, dass die bisherigen Jugendspieler Herkt, Richter, Kirchner sich ab diesem Jahr voll auf die Männer konzentrieren können, der am Ende der Saison zum TSV Hof hinzugestoßene Christian Schöpf nun Zeit hatte sich zu integrieren und Linkaußen Sven Hannemann nach seinem Achillessehnenriss im November 2013 wieder fit und an Bord ist. Trotz dieser nominellen Stärkung und positiven Signale zeigten die bisherigen Testspiele aber auch noch erheblichen Optimierungsbedarf, den Trainer Hajsmann insbesondere in den vielen technischen Fehlern und nicht konsequenten Torabschlüßen ausmachte. Hinzu kommt dass der spielstarke Jan Broser dem TSV in der Vorrunde wegen eines Auslandssemester nicht zur Verfügung steht. Entsprechend wurde die letzten Wochen der Trainingsschwerpunkt auf eben das Vermeiden von unnötigen Fehlern, die etwas defensiver eingestellte Abwehrarbeit und vor allem das Spielverständnis im Verbund, gelegt. So präpariert, fiebert man im Hofer Lager nun dem Saisonstart entgegen. Und dieser hat es in sich. Die Auswärtspartie, die am Sonntag um 14.00 Uhr in der Helmbrechtser Göbel Halle angepfiffen wird, führt die Hofer Männer zur Landesligareserve des TV Helmbrechts. Nicht nur für Christian Schöpf der bis 2012 in der Helmetzer Landesliga-Mannschaft agierte ein besonderes Spiel, sondern auch für Trainer Hajsman, selbst lange Jahre als Bayernligaspieler aktiv, werden sich in der Bezirksliga neue Eindrücke ergeben.
Legt man diese Nebensächlichkeiten beiseite, verspricht das Auftaktderby enorm viel Spannung. Zwar konnte der TSV Hof in der letzten Saison, den am Ende achtplatzierten TV Helmbrechts, zweimal knapp besiegen (25:23 und 31:29), inzwischen hat sich aber auch die TV-Reserve deutlich verstärkt, so dass der Ausgang der Partie offen ist. Denn, mit dem letztjährigen Schwarzenbacher Spielertrainer Christina Frisch und dem Rückkehrer Marco Eckstein, zogen sich die Frankenwälder zwei BZOL- und Landesligaerfahrene Rückraumkanoniere ans Land. Hinzu kommt, dass der Gastgeber seine U21-Spieler aus dem Landesligakader, wie zB den starken Christian Wopperer, satzungsgemäß in der Reserve einsetzen kann.
Die Partie verspricht damit alles was ein gutes Handballspiel verspricht. Attraktiven, schnellen Hallensport, Spannung und ein offenes Ende.
Männer TSV Hof - Saison 2014/2015
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Stehend von links: Trainer Vaclav Hajsman, Jan Slama, Rene Blank, Hannes Miehling, Christoph Radenz, Maxi Rudisch, Holger Rudert, Sven Hannemann
kniend von links: Tim Herkt, Johanes Richter, Matthias Weber, Michael Rank, Christian Schöpf.
Es fehlen Jörg Starke, Jan Broser, Florian Sorger, Alexander Kirchner 

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