1.3.15, Bezirksliga Oberfranken Ost Männer

TSV Hof 1861-TV Münchberg 21:16 (9:9)
Schiedsrichter: Bayer, Schimik TS Schwarzenbach
Hof: Rank, Lange; Slama 4/2, Broser 2, Diehm 1, Rudisch 2, Hannemann, Sorger, Radenz 2, Herkt 2, Richter 7, Schlegel, Schöpf 1
Münchberg: Fleischmann, Ehmann;  Ehrlich 3, Goller, Shanis 1, Ploß, Schrepfer, Maretzki, Nürmberger 1, Meyer 3/1, Hoffmann 1, Pöhlmann, Breuherr 4, Rossner 3/2
Strafen: Hof 2x2Min, Münchberg 3x2Min
Spielfilm: 0:1,1:3, 2:4, 3:7, 4:9, 7:9, 9:9, 10:9, 13:11, 15:13, 16:14, 19:14, 20:15,21:16

Das Punktekonto der Hofer Handballer wurde am Sonntagnachmittag trotz einer, besonders in der ersten Halbzeit durchwachsenen Leistung, wieder einmal aufgebessert.

Die erste Halbzeit verlief aus Sicht der Saalestädter sehr zäh. In der Abwehr erarbeitete man sich zunächst einige Bälle, diese wurden vorne aber leichtfertig wieder vergeben. Folgerichtig konnten sich die Gäste an ihrem sicheren Keeper Fleischmann orientieren und zogen durch solides Aufbauspiel davon. Der TSV der mit seiner eigenen, wenig effektiven offensiven Abwehrformation die Gäste vor allem über den Kreis und Linksaußen einlud, musste so bis zur 20. Minute einem, zeitweise auf fünf Treffer angehäuften Rückstand, hinterherlaufen. Bis zur 20.min hielt der kollektive Schlaf an und den Zuschauern schwante Böses.

Als die Hajsmanntruppe dann aber vom 4:9 schnell auf 7:9 herankam, machte sich ein Erwachen breit, welches wiederum Grundlage zu einer sauberen Aufholjagd war. Die Spieler wirkten plötzlich agiler und spritziger. Selbst Richter auf Linksaußen verwandelte nun wieder sicher seine Würfe, so dass der TSV sich bis zum Seitenwechsel auf 9:9 zurück ins Spiel brachte.

Nach der Halbzeit erwartete die Zuschauer in der Jahnhalle eine motiviertere Heimmannschaft.

Grobe Fehler im Angriff wurden weitestgehend eingestellt. Mehrere Konterangriffe, insbesondere durch das schnelle Umschalten des neuen Hofer Torhüters Lange und dessen gezielten Anspielen ermöglicht, nutzten Richter und Rudisch zu einfachen Treffern. Hof machte Boden gut und setzte sich auf 13:11 ab.

Trotzig nahmen die Münchberger den Hofer Spielmacher Brose in Manndeckung, was ihnen aber diesmal nicht viel nützte. Denn nun setzten auf Mitte Schöpf und Rechts Diehm und Herkt überraschende Akzente. Beim Stand von 18:14 an war es dann klar, dass der TSV gegen die immer ratloser wirkende Gäste an diesem Tag nicht verlieren würde. Trotz des am Ende klaren Sieges war es wirklich keine Offenbarung was der TSV zeigte. Ohne ihren Antreiber Rudert, kam niemand auf die Idee die Pulschnitz-Städter durch konsequente 2. Welle oder Abräumen im Angriffsspiel zu bezwingen. Stattdessen wirkte man lange Zeit zu behäbig und verkrampft. Erst die Konter durch Lange brachten die Wende. Da dem TSV nach nun zuletzt 5:1 Punkten in den nächsten beiden Begegnungen das Spitzenduo Pegnitz und Schönwald entgegensteht, bedarf es einer gehörigen Leistungssteigerung um nicht unterzugehen.

Die weiteren Ergebnisse vom Wochenende mit Hofer Beteiligung:

Bezirksliga weibliche D-Jugend: HG Naila – TSV Hof  16:8

Bezirksliga weibliche D-Jugend: HSG Fichtelgebirge – TSV Hof 8:8

Bezirksliga Frauen HC tirschenreuth – TSV Hof: 14:24

Bezirksliga männliche B-Jugend TSV Hof – Haspo Bayreuth 19:23
6.2.15, Bezirksliga Oberfranken Ost Männer
TSV Niederlamitz – TSV Hof: 32:32 (18:17)
Schiedsrichter: Hammer Haspo Bayreuth / Schimik TS Schwarzenbach
Hof: Rank, Weber; Slama 5, Broser 3, Kirchner 1, Diehm 3, Rudsich 3, Hannemann 2, Sorger, Radenz, Herkt, Rudert 11/1, Richter 4/4, Schlegel
Niederlamitz: Geyer 5, Fürbringer 2, Hertel, Barthold 1, Nürnberger 6, Richter 2, Wölfel 8, Zapf 3/1, Müller, Dietel 2, Berger 3, Zißler
Strafen: Hof: 7x2 und rot 34. min, Niederlamitz 2x2
Spielfilm: 1:1, 2:4, 6:6, 9:8, 12:10, 13:12, 16:14, 18:15, 18:17, 20:18, 20:20, 24:22, 26:24, 28:26, 29:29, 29:30, 30:31, 32:31, 32:32

Punkt gewonnen oder Punkt verloren? Diese Frage mussten sich die Hofer Handballer am Ende der nervenaufreibenden Partie in der engen Wunsiedler Realschulehalle stellen. Die ersten 5 Minuten begannen die Saalestädter souverän. Aus einer offensiven 3:2:1 Abwehr heraus versuchte man den Gastgeber zu verunsichern. Vorne wurde ein schnelles Kombinationsspiel aufgelegt, so dass man über 2:4 schnell auf 4:6 davonzog. Anschließend schafften es die Kornbergler aber vor allem von den Außenpositionen zum Ausgleich zu kommen, was Trainer Haijsman zur Umstellung auf eine defensivere 5:1 Abwehr, später 6:0-Abwehr veranlasste. Defensiv war dann aber auch gesetzt. Den viel zu häufig konnten die Halben im Rückraum der Niederlamitzer aus dem Nahwurfbereich nach belieben einnetzen. Niederlamitz drehte das Ergebnis und setzte sich auf 10:8 ab. Ein Abstand zugunsten der Hausherren, der in der Folge lange bestand haben sollte.

Nun zeigte sich Hof zeigte sichtlich verunsichert, was die Gastgeber vor allem über ihr schnelles Konterspiel ausnutzten. Überhaupt muss festgehalten werden, dass der Heimverein das tat was der Gast sich vorgenommen hatte. Schnelles Konterspiel in Form der ersten Welle, schneller Mitte und konsequent angesetzter zweiter Welle. Hof hingegen betrauerte zuerst  jeden Gegentreffer, ohne schnell umzuschalten und Attacke zu blasen. Komplett anders als zuletzt ausgiebig trainiert.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte, als Niederlamitz schon auf drei Tore davon gezogen war, regte sich Kampfgeist, so dass man über Rudisch und Rudert bis zum Pausentee den Anschlußtreffer erzielte.

Nach dem Seitenwechsel ging es bis etwa zur 50 min im bisherigen Trott weiter. Hinzu kam das einer der Aktivsten der ersten 35 min, der Hofer Slama, mit 2*2 Minuten und damit der Roten Karte vom Feld musste. Auch Einzelmaßnahmen, wie die Manndeckung gegen den mit acht Treffern erfolgreichsten Niederlamitzer Wölfel, zeigte lange Zeit keinen Erfolg. Vor allem weil Niederlamitz weiterhin die Hofer Abschlußschwächen zu einfachen Kontertoren nutzte. Bis zur 54. min musste es dann dauern, bis wieder einmal der stärkste Hofer Rudert mit seinem Treffer 9 und 10 den 29:29 Ausgleich herstellte. Plötzlich gelang es Hof sogar erstmals seit der 8. min wieder in Führung zu gehen, indem sich Rudisch mit schönem Sprungwurf durchsetzte. Lange wehrte die Freude aber nicht, den der folgende Angriff bescherte der Partie wieder das 31:31. Nun ging es Schlag auf Schlag. Der Hofer Wurf von Rechtsaußen Kirchner wurde gehalten, schnelle zweite Welle mit Service für den Kreisläufer und der TSV Hof sah sich 90 Sekunden vor Ende wieder auf der Verliererstrasse. Der Ausgleich musste her. Erneut übernahm Rudert Verantwortung, diesmal war der Niederlamitzer Torhüter auf der Hut und parierte. Noch 60 Sekunden und Ballbesitz beim Gastgeber. Dieser in Persona Wölfel versuchte nun die Zeit herunterzuspielen. Dreimal nacheiander liess dieser sich vom Hofer Abwehrverbund ohne Wurfambitionen festmachen, ehe die Schiedsrichter 20 Sekunden vor Schluß Zeitspiel pfiffen. Broser reagierte blitzschnell und bediente den steil gehenden Hannemann, der den 32:32 Ausgleich besorgte. Noch waren aber 7 Sekunden zu spielen. Und erneut liess sich die Hofer Abwehr überlaufen, so dass der Niederlamitzer Geyer von guter Linksaußenposition frei zum Wurf kam. Diesmal aber am Hofer Keeper scheiterte. Eine spannende Partie mit salomonischem Ende. Für eine vielleicht einen Ticken zu überhebliche Hofer Truppe, was durch die junge und engagierte Truppe aus dem Fichtelgebirge fast bestraft worden wäre.
31.1.15,Männer Bezirksliga Ost Oberfranken
TSV Hof – HSV Hochfranken II: 28:24 (13:8)
Schiedsrichter: Schimik/Bayer, TS Schwarzenbach leiteten konsequent
TSV: Weber, Rank; Richter 6/2, Rudisch 2, Slama 4, Rudert 5, Hannemann,  Radenz 1, Sorger, Herkt, Kirchner 6, Broser 4, Schlegel
HSV: Roch; Ludwig 4, Dorschner 4, Zumpe 1, Becker 7/4, Kropf 3, Wölfel 1, Fischer 2, Böhme 2,
Strafen: TSV: 5 x 2 min HSV: 4 x 2 min
Spielfilm: 0:1, 2:1, 2:2, 4:2, 6:3, 7:4, 8:5, 9:6, 11:6, 11:8, 13:8, 14:9, 15:10, 16:11, 16:13, 16:14, 17:15, 18:16, 19:17, 20:18, 22:18, 23:19, 25:20, 26:21, 27:22, 28:23, 28:24

Ist jetzt der Knoten geplatzt? Mit einem überzeugenden Heimsieg stürzen die Handballer des TSV Hof den bisherigen Tabellenführer HSV Hochfranken von Platz eins. Ohne den erkrankten Schöpf und Halbrechts Diehm, agierte der Gastgeber nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung. Mit einer gegenüber den bisherigen Spielen deutlich offensiveren und aggressiveren Abwehr gelang es dem TSV vor allem in den ersten dreißig Minuten den gefährlichen Rückraum der Gäste auf Distanz zu halten. Viel besser noch, denn man erzwang Abspielfehler die Richter und Rudisch zu einfachen Gegenstoßtoren nutzten. Hinzu gelang es dem Hofer Torhüter Weber einige 100% zu entschärfen, so dass man von Anfang an mit breiter Brust agierte und selbstbewusst gefälliges Kombinationsspiel durchziehen konnte. Gegenüber den letzten beiden Partien lief der Ball im Rückraum sicher, so dass man gerade über die Nahtstellen auf Halb oder in der Verlängerung auf Außen zu guten Einwurfchancen kam. Und anders als zuletzt, auch konsequent nutzte.

Die Gäste hingegen taten sich schwer. Der Rückraum um Fischer, Dorschner, Becker wurde früh angenommen und auch den Kreis hatte man gut im Griff. Als Lohn der Arbeit setzte sich der Gastgeber ab Mitte der ersten Hälfte bis zum Pausensignal auf 13:8 ab.

Liegt eine Überraschung in der Luft, oder hat der TSV Angst vor der eigenen Courage? Mit diesen oder ähnlichen Gedanken ging es in die 2. Hälfte. Zunächst erhöhte Kirchner, der sein bisher bestes Spiel für den TSV ablieferte, auf 14:8, ehe der Gast mit Böhme auf 14:9 wieder den alten Abstand herstellte. Der HSV nahm nun Mittelmann Slama in Manndeckung um den Hofer Spielfluß zu stören. Zunächst behielt der TSV den Überblick und konterte diese Maßnahme mit dem 16:11 durch Rudert. Nachdem Hof dann aber zwei Ballgewinne bei zu übermütig vorgetragener 2. Welle prombt wieder verlor, verkürzten die Fichtelgebirgler über Fischer und Becher auf 16:13. Von nun an war es ein Spiel auf Messers Schneide. Der Gast legte noch einen Zahn zu und kam zum 18:16. Der Anschlußtreffer und der Ausgleich lag in der Luft. Der Hofer-Trainer Haijsman musst nun des öfteren schwer durch schnaufen, aber der TSV, vor allem angetrieben durch den Routinier Rudert, fand zum richtigen Zeitpunkt Lösungen und es gelang es den Aufwärtstrend des Favoriten zu bremsen. Hof hielt folglich zwischen der 40. und 49. min dem Gästedruck stand und liess die Landesligareserve nie näher als auf zwei Treffer zum 20:18 herankommen. Das Spielende immer näher vor Augen wurde es auf dem Spielfeld hektischer und härter, was die beiden Schiedsrichter aber konsequent unterbanden. In der Folge musste zwischen der 48. und 54. Strafzeiten dreimal der HSV, einmal der TSV auf der Bank Zeitstrafen absitzen, was den Hofern eine numerische Überzahl einbrachte. Dieser Vorteil wurde genutzt. Über Kirchner, Richter von Links und Rechtsaußen, Broser und Radenz vom Kreis setzte man sich bis zur 55. min erneut auf fünf Tore Differenz ab (25:20). Turbulent ging es dann die letzten 5 min zu, da Hochfranken in die offene Manndeckung überging. Die Tore fielen nun in zügiger Folge, aber eben auf beiden Seiten, so dass der erste Hofer Heimsieg im neuen Jahr spätestens in der 58. min, bei einem beruhigenden 27:22 praktisch nicht mehr in Gefahr gerieten konnte.
18.1.15, Männer Bezirksliga Ost Oberfranken
TSV Hof – Haspo Bayreuth III: 27:33 (14:15)
Schiedsrichter: Schimik TS Schwarzenbach / Zeller ASV Pegnitz - leitetn ordentlich
TSV: Weber, 40-50.min Rank; Richter 9/4, Rudisch 4, Schöpf 2, Slama 2/1, Rudert 6, Hannemann 1, Radenz 1, Sorger 1, Herkt, Kirchner 1, Broser
Haspo: Starz; Wilke 3, Speiner 6, Fleißner, Stöhr 4, Walther, Schmidt 1, Nowak 1, Prenz 1, Kuhhn 10/4,  Heckel 2, Kalina 5
Strafen: TSV: 2x 2 min Haspo 4x2 min
Spielfilm: 1:1, 2:4, 5:8, 6:10, 11:11, 12:12, 14:14, 14:15, 15:15, 15:18, 16:19, 17:22, 19:23, 20:24, 21:25, 21:27, 23:29, 24:30, 25:32, 27:33

In der zweiten Heimniederlage in Folge, mussten sich die Handballmänner des TSV Hof einem nicht überragenden, aber von seiner Routine getragenen, Gegner geschlagen geben. Und quasi als Doublette zum Helmbrechts Spiel eine Woche zuvor, kam man nach einer zähen Startphase und ordentlichen Aufholjagd zum Ausgleich, um diesen Aufwärtstrend in den darauffolgenden Minuten postwendend wieder abzugeben, ohne danach wieder richtig ins Spiel zu kommen. Ursachen? Zum einen lag es an einer insgesamt schwachen Torhüterleistung, gerade von den Außenpositionen, zum anderen an der Abwehrarbeit, der man das Prädikat Arbeit tendenziell eher absprechen sollte. So konnte der Bayreuther Rückraum, um den überlegt dirigierenden Kuhn, des öfteren wie das warme Messer durch die Butter schneiden. Und wenn das nicht klappte, nutzte der Gast schwach vorgetragene Angriffes zu einfachen Kontertoren. Insbesondere die sonst recht effektive 2. Welle kam diesmal kaum zum Zug. Auch bei den einen oder anderen Spielzügen gab es Spieler die mit temporaler Amnesie glänzten. Hinzu kam, dass man das klassische auf Mann gehen und Durchstoßen vermissen lies, was dann zu wenig vorbereitenden und hastigen Wurfversuchen führte. Einzig Rudisch, Rudert  und der auf Außen fast fehlerfreie Richter konnten sich das eine oder andere Mal gut ins Szene setzen. Vielleicht zu hastiges Durchwechseln auf den Positionen und nicht optimal stehende 4:2 -Abwehrversuche, setzen dem ganzen dann noch die Krone auf. Mit dieser Leistung muss sich der TSV die nächsten Wochen, wenn es gegen die Spitzenteams der Liga geht, warm anziehen. Mit bislang nur sechs Punkten auf der Habenseite kann es somit für die Saalestädter doch noch eine interessant Saison werden. Nur mit anderen Vorzeichen und dem Abstiegsgespenst im Nacken.
11.1.15, Männer Bezirksliga Ost Oberfranken
TSV Hof – TV Helmbrechts II: 25:30 (12:16)
Schiedsrichter: Bayer, Schimik / TS Schwarzenbach, io
TSV: Weber, Rank; Richter 5/1, Rudisch 5, Schöpf, Slama 2/1, Rudert 5, Diehm 5, Hannemann, Radenz 1, Sorger, Herkt, Kirchner 2
TV: Porst, Schott; Hein, Rittweg 5/1, Trossmann 5, Müller 3, Stark 4, Tatai, Cijcha, Cymack,2, Wienicke 6, Schenk 1, Eckstein, Schneider 4/1
Strafen: TSV: 4x 2 min TV: 4x2 min
Spielfilm: 1:1, 2:3, 3:5, 6:6, 7:9, 7:12, 8:13, 10:14, 12:15, 12:16, 13:17, 16:18, 19:19, 21:20, 22:23, 23:26, 24:27, 25:28, 25:30

Es war eine spannende Begegnung die am Ende einen verdienten, im Ergebnis aber etwas zu hohen  Gästesieg, sah. Die Frankenwälder, die durch einige U21-Spieler sowie ehemalige Landesligaspieler aufgewertet waren, dominierten. Der TSV tat sich lang schwer und brauchte Zeit, um dem Gast richtig Paroli bieten zu können. Erst mit der Einwechslung von Rudert und Diehm drehte sich das Blatt. Dennoch dauert es, bedingt durch einige, unglückliche Aktionen u.a. vier Pfostentreffern, ehe der TSV sich aufmachte, dem Spiel eine Wendung zu geben.

In der 48. min war es soweit der TSV glich auf 19:19 aus und ging zwei Minuten später erstmals mit 21:20 in Führung. Der TV nahm eine Auszeit. Nach zwei beiderseits erfolglosen Angriffen kam es zu einem Helmbrechtser Konter, der mit einer 2min-Starfe für Diehm und Siebenmeter gegen den TSV endete. Von nun an ging es Schlag auf Schlag, leider zu Ungunsten des Heimteams. Der Gast drehte über Trossmann und Wienicke die Partie und ging seinerseits mit 22:23 wieder in Front. Jetzt entschied jede Aktion und davon hatten eben die Gäste die Besseren. Bis zur 58 min. nutze der Gast seine Chancen entschlossener und setzte sich vorentscheidend auf 25:28 ab.

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