Handball Herren Bezirksklasse, SG Kasendorf/Kulmbach – TSV 1861 Hof 27:31 (12:12)

TSV Hof: Rank – Rudisch C. (1), Rudisch F. (1), Rudisch M. (5), Schade H. (1/1), Cavelius (4/3), Dippold (3), Hannemann (2), Schambach (2), Kratschmar (9), Riedel (3).

Schiedsrichter: Fehn; Siebenmeter: 3/3– 6/4; Strafzeiten 6 – 2

Zuschauer: 40 in Marktleugast

Spielfilm: 1:0, 2:1, 5:2, 6:5, 9:7, 10:10, 12:12 (Halbzeit), 13:13, 14:15, 15:16, 15:20, 17:22, 18:26, 24:27, 24:29, 27:31

Die Männermannschaft des TSV 1861 Hof beendet die erste Saison nach dem freiwilligen Abstieg in die Bezirksklasse mit einem Auswärtssieg und damit auf Tabellenrang sechs. Gegen die SG Kasendorf/Kulmbach konnten man sich am Ende mit 31:27 durchsetzen und durfte damit den fünften Saisonsieg feiern.

Zunächst sah es aber nicht nach einem Auswärtserfolg aus. Die „Heimmannschaft“ (man spielte auf neutralem Boden in Marktleugast) setzte sich in den ersten Minuten auf 5:2 ab, weil die Hofer den Rückraum um Burkhardt Fladt wie im Hinspiel nicht unter Kontrolle brachten. Mit fortlaufender Spielzeit fand man aber zumindest im Angriff mehr Lücken und konnte über den Kreis und durch Tempogegenstöße über die Außen zu einfachen Toren kommen.

Nichtsdestotrotz sahen die Zuschauer wie auch im Hinspiel eine eher durchwachsene Leistung beider Teams, die sich im mageren Halbzeitstand von 12:12 widerspiegelte. Aus Hofer Sicht wollte man sich so nicht in die Sommerpause verabschieden, sodass man in der zweiten Halbzeit nichts unversucht lassen sollte, die Punkte mit in die Saalestadt zu nehmen.

Die jungen Hofer kamen motiviert aus der Kabine und begannen nun Tempohandball zu spielen. Das zeigte sich auch auf der Anzeigetafel. Nach einem 1:6 Lauf stand es nun 15:20. Diese Führung ließen sich die Männer um Spielertrainer Hannemann nicht mehr nehmen und feierten am Ende den verdienten Auswärtserfolg.

Für die Spieler Hannemann, Schlegel und Schöpf, der sich im letzten Heimspiel einen Kreuzbandriss zuzog, wird es wohl die letzte Saison der aktiven Handballkarriere gewesen sein. Die Mannschaft bedankt sich bei ihnen für ihren Einsatz.

V.D.